Wir haben uns eine zweite Welt geschaffen, außerhalb unseres eigenen Ichs, die digitale Welt aus Bits uns Bytes. Aber das interessiert uns nicht mehr. Es funktioniert. Der internet-normierter Mensch, wir nennen ihn Fluid, tut nach Watzlawick alles, um “nicht nicht zu kommunizieren”. Wir lassen ein zweites Ich auf die Menschheit los, dass sich durch unsere Online-Arbeit mit digitalem Leben füllt. Wir befüllen die “Maschine” Internet mit unseren Daten. Dabei lernen wir, die Maschine zu bedienen ohne dabei die Algorithmen zu verstehen. So handeln wir auch im Internet, besonders in Social Media. Die Maschine wird unser Lebensraum. Wir haben uns verlängert um das Internet. Die Hülle des Menschen, die überall ihn mit verfolgt. Schleichend, und ohne dass wir es uns bewusst sind, haben uns Maschinen die Arbeit abgenommen, aber auch die Arbeitswilligen zusammen gebracht. Crowdsourcing – die Verteilung der Aufgaben ins Netz ist heute für die fluiden Nutzer selbstverständlich.
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