Die Entwicklung des Web 2.0 befindet sich genau an dem Zeitpunkt wo den Ideen und der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Neue Technologien werden in kürzester Zeit entwickelt, umgesetzt und der Öffentlichkeit bereitgestellt. Insbesondere der Hintergedanke, dass jüngst alle von uns zur Person des Jahres von der TIME gekürt wurden, wirkt das Web 2.0 noch intensiver auf die Gesellschaft. Die Persönlichkeit der einzelnen Menschen prägt das Web 2.0 sehr stark – die Teilnahme im Web 2.0 ist heute schon fast Standard. Ob bewusst oder unbewusst.
Dabei stelle ich diesen gesamten Entwicklungsprozess als eine persönliche Reise vor, die jeder von uns unternimmt – sowohl der Dienstanbieter einer Web 2.0 Applikation / Plattform als auch der Kunde, der den User Generated Content prosumiert. Was jedoch will der Kunde als Nutzer dieser zahlreichen Dienstleistungen und welches Interesse verfolgt er? Die Möglichkeiten sind vielfältig, und das Kundeninteresse an interaktiven Diensten möchte ich hiermit durch mein SAFARI Prinzip für das kommende Jahr 2007 aufzeigen.
Social Network
Die grundlegende Voraussetzung für SAFARI ist letztendlich, dass die Nutzer miteinander verbunden und vernetzt sind. Als Medium dient das Internet als technische Komponente, um in dem Zusammenspiel von unseren neuen Dienstleistungen 2.0 das Mittel zum Zweck darzustellen. Die Dienstleistungen selbst werden in Social Networks entwickelt oder dorthin portiert, um über moderne APIs miteinander verbunden zu werden. Die Nutzer von Dienstleister A werden mit der Community von Dienstleister B interagieren und nicht nur den reinen Datenaustausch betreiben – die klassische Integration mittels Plugins (wie in der Blogsoftware WordPress realisiert) wird dadurch nur zu einer rudimentären Funkion und stellt nicht mehr die essentielle Nutzung einer API dar. Es lässt sich schlussfolgern, dass mit einem Social Network dabei jegliche Formen der plattformübergreifenden sozialen Interaktion beliebigen Typs gemeint sind.
Access Stations
Verkabelte Endgeräte sind passé. Mit WLAN (hier empfehle ich FON) oder über UMTS ist es mittlerweile möglich, sich von fast jeder urbanen Location in die digitalisierte Welt einzuklinken. Dennoch ist dieser Faktor der mobilen Erreichbarkeit mit einem unglaublichen Mehrwert verbunden. Meist ist es möglich in der Hotellobby oder in einem Café mit dem Laptop ins Internet einzuklinken, ebenfalls gibt es stark vom Preis abhängige Angebote für UMTS Karten. Die Endgeräte werden mit der Technologie ausgestattet, so dass man unabhängig von der Netzinfrastruktur (WLAN vs. UMTS) überall jederzeit online sein kann. Dabei ist zu bedenken, dass der Kunde nicht das teuerste Preismodell für die Nutzung des UMTS Netzes zahlen soll. Vielmehr ist hierbei der technische Dienstleister gefragt, der die Infrastruktur aufbaut. Wer trägt die Kosten dafür? Wer kümmert sich um die Pflege der Infrastruktur? Eine Kostenwelle bricht über dem einzelnen Anbieter zusammen – jedoch hierbei ist wiederum der Kunde / Nutzer selbst gefragt, die technische Realisierung in die Hand zu nehmen. Fon geht mit gutem Beispiel voran, in dem mehrere von Fon bereitgestellte Systeme für jedermann so eine flächendeckende Reichweite von WLAN in Ballungszentren erreichen können. Warum nicht einfach, wenn es kompliziert ist?
Fun & Games
Die Mehrheit der Nutzer von interaktiven Diensten legt Wert auf pure Unterhaltung. Der Bereich Entertainment wird dabei hauptsächlich durch Spiele oder Videos im Internet abgedeckt. Bekannt für interaktive Spiele im Internet ist World of Warcraft als reiner in sich geschlossener Spielspaß und ebenso Second Life als virtuelle Parallelität der Internetnutzer. Doch auch Videos in ihrer urtümlichen Unterhaltungsfunktion werden an Relevanz gewinnen. Dabei spielt für mich die Interaktion zwischen den teilnehmenden Spielern oder Zuschauern eine entscheidende Rolle. Nicht der Austausch über einen integrierten Chat, sondern die aktive Teilnahme am Spielgeschehen oder in der Gestaltung von Videos wird die Nutzer überzeugen. Spiele und Videos werden zunehmend um zusätzliche Komponenten erweitert werden, so dass die durchaus externen Dienstleistungen direkt abrufbar und integrierbar sind.
Ein ganz frisches Format für die Interaktion ist beispielsweise bei der neuen Nintendo Wii Konsole zu finden: Diese Konsole zeichnet sich mit einem überragenden Maß an Aktivität aus – ist dies schon ein Widerspruch zur Forderung nach Sozialer Interaktivität?
A-Content
Sofern die Vorbedingungen der sozialen Aspekte, die konsequente Umsetzung einer allgegenwärtigen Erreichbarkeit der Dienstleistungen und die Interaktivität der angebotenen Dienstleistungen gewährt sind, kommt unweigerlich der eigentliche Inhalt des SAFARI Prinzips mit ins Boot. Über die zukünftigen Plattformen muss der Content als exklusives hochqualitatives Gut verstanden werden und nicht mehr als ein Randprodukt einer Medienmaschinerie. Die Menschen und die Unternehmen werden zahlreiche Formate entwickeln und anbieten – Dienstleistung in Entertainment, Edutainment, Infotainment, etc. sind denkbar. Dass die Selektion und Distribution der Inhalte auf Prinzipien der allgemeinen Verfügbarkeit und Erreichbarkeit basiert, schließt ein Lizenzmodell oder Abonnement für den Content nicht unbedingt aus. Aber unter dem Aspekt der Community wird der Preis für den einzelnen Nutzer sehr gering ausfallen – die Masse trägt sich von selbst. Natürlich müssen die Medieninhalte gekauft, getauscht und verteilt werden. Ein anfänglicher Preis für den Erstbezug oder ein monatlicher „Flatratepreis“ ist dabei für die Nutzung des Contents akzeptabel. Doch die gesamte Nutzungsdauer sollte ab Erstbezug uneingeschränkt für jedweden in der Community bereitgestellten Content gelten – ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Letztendlich ist ein A-Content für den einzelnen Konsumenten teuer zu beziehen, aber über die Community eines sozialen Netzes wird sich dieser A-Content gegen einen absolut geringen Bezugspreis bewahrheiten.
Reality Shows
Vor einigen Jahren schon konnten die TV Sender mit den von ihnen konzeptionell entwickelten Reality Shows Erfolge verzeichnen. Man konnte in die Wohnzimmer einer gecasteten Truppe schauen und sich davon unterhalten lassen, wer mit wem unter der Dusche stand. Dieser Voyeurismus jedoch schlug nach kurzer Zeit wieder fehl – es interessierten sich zu wenige Zuschauer für diese Art der Unterhaltung. Hier und heute stehen wir alle selbst vor der Kamera: Wir sind die Stars, die sich zum Teil mit einer One-Man-Show bekannt machen können und es auch wollen. Diese neue Idee von Reality Shows ist zukunftsweisend – man erfährt genau das, was man über einen Menschen erfahren möchte, und kann einen Einblick in ihr Leben finden und direkt mit ihnen kommunizieren. Über das steigende Wachstum der sozialen Netze erreicht man jetzt die Steigerung seiner eigenen Bekanntheit – jedermann kann von sich behaupten: „I’m a Star now.“ Die Reality Show hierbei ist durch den Faktor der Persönlichkeit des Protagonisten vor der Kamera begründet, welcher mit unterschiedlichsten Formen wie Video-Bloggen neue Formate und Showkonzepte auf die Beine stellt.
Infoservices
Neben dem A-Content, der über dieses neuartige Social Network distribuiert wird, sind natürlich die Informationen ein wichtiger Bestandteil sämtlicher Kommunikation. Unter Informationen werden in erster Linie immer wieder Nachrichten verstanden, bei dem SAFARI Prinzip sind aber die Rezensionen, Bewertungen und Kommentare der Nutzer im Vordergrund zu sehen. Diese durch Web 2.0 ausgelebte Produktion von erstklassig nutzbaren und vor allen Dingen referenzierbaren Informationen ist wichtig, um die Inhalte über die sozialen Netzwerke mittels Schnittstellen jederzeit und einheitlich nutzen zu können. Ebenfalls wird die Relevanz der einzelnen Inhalte verbessert und vermehrt selektierbar gemacht: Dann und wann man will wird man die Information beziehen können, die so vollständig und aktuell durch die Nutzer selbst aufbereitet wird. Dabei stehen Dienstleister wie z.B. Qype direkt im Fokus der Betrachtung – eine Plattform dient als zentraler Austausch für diese relevanten Informationen. Diese Lokalitäten sind in anderen Applikationen integrierbar, so dass beispielsweise Bilder und Videos zu einem Restaurant direkt von den Usern eingespeist werden können, aber auch dass vom System unabhängige, externe Dienstleister wie sevenload die Daten nutzt und mit den eigenen Inhalten der Nutzer kombiniert. Wie ich auch schon oben betont habe, ist für mich die Integration von mobilen Dienstleistungen, die anhand meiner Geodaten (auf ausdrücklichen Wunsch) ein Profil erstellen und mir den passenden A-Content mit aussagekräftigen Informationen an jedem Ort der Welt anzeigen. Dass dieses in einer Routenplaner Software oder direkt im Navigationssystem vom Auto natürlich vorhanden sein muss, ist dabei selbstverständlich für die aktive Nutzung eines solchen Infoservices. Man stelle sich vor, dass man sich auf der Fahrt von Köln nach Berlin die Autobahnraststätten anzeigt und dabei sämtliche Bewertungen die persönliche Präferenz bilden, an welcher Raststätte man gutes Essen zu einem fairen Preis erhält – und diese entsprechend ansteuert. Was für ein unglaublich potentielles System doch dahinter steckt!
SAFARI ist Zukunft
Die Kombination sämtlicher einzelner Bestandteile wird die Zukunft sein. Ich bin mir sicher, dass nur die Dienstleister aus dem Wettbewerb als Sieger hervorgehen werden, die offen für diese Vorschläge sind. In der nahen Zukunft wird sich diese Reise des Kunden aufzeigen – die eigene SAFARI für jedermann mit den technischen Möglichkeiten von heute wird beispiellos für die Fortführung von Web 2.0 sein.
oliverg
Gefällt mir gut (auch weil ich über Web 2.0 demnächst Dritten was erzählen soll ist das eine gute Ergänzung bestehender Modelle).
Ich hatte bisher als eigenes (erstes und grobes) Modell
‘Kommunikation -> Kreation -> Kollaboration’
(ohne die C-Kategorien aus ‘Wisdom of Crowds’ im Detail zu kennen). Das passt auch ganz gut.
Zwei wesentliche Aspekte fehlen mir bzw. werden nur indirekt angedeutet:
a) Browserbasiertheit / Onlineapps (da würde ich mal die Aggregation und das Mashing dazuzählen, das sie versch. Online-Quellen)
b) neue Navigations- und Ordnungstechniken (Tags, Folksonomy, Rating)
Zur Wii: Gerade DASS ‘reale’ Aktivität gefordert ist (nach 2.5 Tagen Wii letzte Woche klingen meine Schmerzen nun final ab
) ist ein enorme SOZIALER Faktor. (Bei TETRIS spiele ich gegen eine Maschine, bei der Wii gegen eine ‘präsenten’ Menschen. XY-Genotyp halt
Anders/wilde These: Ohne LAN-Parties als ‘Realitätsanker’ hätten sich ‘Ballerspiele’ IMO nie so stark verbreitet bzw. hätten keinen so starken sozialen Impakt.
UMTS: Das MUSS bitte auch noch billiger werden
(Ich hätte gern ein UMTS-FON-WLAN-Kombi-Ding
echtes P2P-UMTSing
)
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Marco
Du liegst absolut richtig !!!! … Grandios.
viktoria
Lieber Ibo,
eine nette Zusammenfassung von dem was gerade passiert und wo wohl auch im nächsten Jahr die Schwerpunkte im Netz liegen werden.
Du schreibst über Kundeninteressen, mich interessiert jetzt noch viel mehr, wie wirklich spannende Geschäftsmodelle dazu aussehen können.
Der Standard: Der Content wird von den Usern oder mir generiert und ich platzier mal schön Werbung daneben oder aber ich verkaufe meinen Content/ die Features über Premium-Mitgliedschaften.
Insbesondere Google AdWords/ AdSense finde ich mit jedem Tag grässlicher. Und da ganz besonders die Fälle, bei denen die Werbung gar nicht mehr vom Content zu unterscheiden ist.
Da find ich FON schon viel interessanter. Allerdings brauchen sie noch mehr Abdeckung, deswegen an alle: Werdet Foneros, damit ich überall surfen kann… (selbstlos wie immer…)
Und auch White Labels sind nicht schlecht…
Aber eben trotzdem noch mal die Frage, wie können kreative Einnahmequellen gerade in Bezug auf Social Networks, Reality Shows, Blogs und sonstige Content-Produzenten aussehen, ohne die übliche Werbung und Premium-Mitgliedschaften?
Oder sagst du, so land die Kohle stimmt, reicht mir Werbung vollkommen?
Sergej
Ich finde die Sichtweise von dir absolut richtig, und ich hoffe, dass es so weitergehen wird, denn das ist der richtige weg für das Internet und das soziale Netzwerk.
Weiter Ibo, auf ein erfolgreiches Jahr 2007!
Ansgar Wollnik
Social Network
Wichtig für eine Evolution von sozialen Netzwerken im Internet ist meiner Meinung nach eine Öffnung und Standardisierung. Daten müssen plattformübergreifend genutzt werden können. Durch Rekombination (sogenannte Mashups) mit anderen Daten kann ein dauerhafter und echter Mehrwert generiert werden. Dabei ist eine Standardisierung von Austauschformaten wichtig.
Gedanken müssen sich Betreiber und Nutzer bei der Kostenseite machen. Wer zahlt für Infrastruktur, Personal und Anderes?
Die Zukunft der Social Networks wird davon abhängen, wie leicht sich Daten kombinieren lassen. Es muss für jeden möglich sein, einfach Verknüpfungen zusammenzuklicken. Eine ähnliche Entwicklung gab es bei HTML und Content Management Systemen.
Access Stations
Ähnlich wie beim Radio wird die Nutzung des Internet immer und überall zur Normalität werden. Wichtig für diese Entwicklung ist eine möglichst global standardisierte Infrastruktur, niedrige Kosten für die Nutzung und einfach zu bedienende Endgeräte.
Infrastrukturanbieter müssen mehr interagieren und kooperieren (Peerings, Kostenverteilung, Standards – das Web2.0 für Netzanbieter).
Fun, Games
Sicherlich sind Spiele Business Enabler. Aber das Kapital kommt von Unternehmen, die einen geschäftlichen Nutzen sehen. ISDN-Videotelefonie nutzt heute keiner und UMTS wartet bislang auch noch auf den durchschlagenden Erfolg… Mit dem Argument, dass ich tolle Spiele mit meinem UMTS-Handy spielen oder Videotelefonie machen kann, kann ich meinem Chef jedenfalls nicht kommen.
A-Content
Dieser Punkt erinnert mich ein wenig an Letsbuyit.com. Alle legen zusammen um günstiger an Inhalte zu kommen. Ich denke, das klappt jedoch nur bei mainstream-fähigen Inhalten, ansonsten wird die Information zu teuer. Ich fürchte ein wenig das Verlorengehen von Nischeninhalten…
Reality Shows
Kein Interesse! Sicher, Dank Sevenload und anderen Portalen ist es nun einfacher, Aufmerksamkeit Vieler auf sich zu lenken. Ich denke jedoch, dass es die Mehrheit vorzieht, keine tägliche Show aufzunehmen. Ehrlich gesagt, bleibt mir neben Beruf und Familie auch keine Zeit dafür. Ein weiteres Risiko: Der gläserne Internetnutzer.
Infoservices
Bei allem frage ich mich, wer all die Inhalte generieren soll. Ich denke da an die 80/20 Regel. 80 Prozent aller Inhalte werden von 20 Prozent aller Benutzer geschrieben. Es gibt also einige Wenige, die Stunden mit dem Schreiben verbringen. Die Mehrheit ist eher passiv.
Ich glaube nicht, dass in absehbarer Zeit alle Internetnutzer zu aktiven Teilnehmern am Web2.0 werden oder werden wollen. Dein SAFARI-Prinzip zeigt jedoch wichtige Teilaspekte für eine Weiterentwicklung auf. Ich freue mich auf viele Kommentare und die künftige Realität.
Roberto De Simone
Hallo Ibo,
mit Ibo auf SAFARI, da bin ich gerne dabei. Die Tiere die wir dabei sehen gilt es noch genauer zu bestimmen.
Social Network: Kein Zweifel, ein Tier das jeder erkennt und dazu eins mit aller besten Überlebenschancen, bis hin ins Web3.0 Zeitalter, da bin ich mir sicher.
Access Stations: Ich nenne es Mobile Internet, aber da meinen wir wohl das gleiche Objekt. Die Population zum explodieren bringen wird das Thema Mobile Navigation bzw. die Infos dort zu haben wo ich sie brauche bzw. wo sie Sinn machen, erst in diesem Moment MUSS ich das Internet immer bei mir haben, jetzt noch nicht so sehr.
Fun & Games: Entertainment, ist das was alle wollen und mit dem Tier A-Content gleich zu setzen, bzw. handelt es sich da um Prachtexemplare der selben Gattung. Ibo, nimm nochmal das Fernglas und schau genau hin
, kannst Du es sehen?!
A-Content: Das ist ein Tier das Web2.0 (und seine User) niemals als Macher erspähen wird. Das ist ein so scheues Geschöpf, dieses zu erpirschen ist nur die “alte Schule“ zu in der Lage. Das Fach Regie und Dramaturgie sind durch “einfache” klickereien nicht zu vollbringen. Der Schein trügt, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, kein Zweifel, aber zu einer Serie von A-Erfolgen (im Sinne von A-Content) gehört weit mehr dazu. Daher mein Rat an alle Web2.0-User-Macher, Finger davon, das kostet nur Zeit und am Ende gibt ihr eh auf.
Reallity-Shows: Ja bitte! Deswegen gehen wir doch auf SAFARI, und jetzt wo jeder seine Kamera immer und überall dabei hat. Gelungene Schnappschüsse hat noch jeden zum Lachen gebracht und das wird auch so bleiben. Ob dabei einer ein Dauerlachen erzeugt bleibt zu bezweifeln.
Infoservices: Genau, jedes Tier hat was zu sagen und von jedem Tier kann man lernen, das sehe ich auch so. Jedoch ist jeder dieser Info-Happen nur so relevant wie das einzelne Tier selbst, daher sind Naturforscher trotzdem wichtig und werden es für immer bleiben.
In diesem Sinne.
Roberto
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Lars Bergmann
Ich finde Dein Beitrag wie immer sehr spannend. Wobei ich das Wort A-Content bislang noch nicht kannte.
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ute
@ibo: “klasse verfasst”!
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Manuel Breitfeld
Der Name passt sowohl englisch sowie auf deutsch. Ich finde es Klasse.
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Hamoun Kamai
Hallo Ibo,
schönes Blog was du hier hast.
Habe mir dein Safari Prinzip durchgelesen. Sehr interessant war das, eigentlich hatte ich überhaupt keine Zeit mehr, dein Beitrag jedoch war so interessant… Jetzt bin ich mittlerweile fast eine Stunde hier
Ich bin zur Zeit auch dabei in die Blogosphähre einzusteigen und bin NOCH newbie.
Werde mich hier in nächster Zeit mal öfters umsehen…
Bis bald!
Hamoun
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Ibo
Ich danke euch für soviele Kommentare.
# oliverg
‘Kommunikation -> Kreation -> Kollaboration’
*Oliver, dass stimmt. Ich denke sehr, dass 2007 viele MashUps passieren werden.
Gerade in der mobilen Szene, werden wir vieles sehen.
´Wii
*Die Wii wird auch ein super Spielplatz für kreative Köpfe. Ich denke, auch hier werden einige Überraschungen 2007 passieren.
# Marco
´Du liegst absolut richtig !!!! … Grandios.
*Danke Dir Marco.
# viktoria
´Du schreibst über Kundeninteressen, mich interessiert jetzt noch viel mehr, wie wirklich spannende Geschäftsmodelle dazu aussehen können.
*Viktoria, leider müssen die Unternehmen jeweils sich selbst Geschäftsmodelle zu den einzelnen Themen heraus arbeiten. Ich kann Dir nur soviel sagen, dass sich gerade der Markt für neue Geschäftsmodelle sich öffnet. Endlich sind die Investoren nicht so zurückhaltend wie die Jahre zuvor. 2007 wird auch die Jagd nach guten Ideen beginnen.
´Der Standard: Der Content wird von den Usern oder mir generiert und ich platzier mal schön Werbung daneben oder aber ich verkaufe meinen Content/ die Features über Premium-Mitgliedschaften.
*Viktoria, da bin ich mir noch nicht sicher, ob die Zeit schon da ist. Ich denke, einzelne Insellösungen werden im Netz funktionieren, aber für eine einheitliche Lösung brauchen wir noch gute Ideen und Modelle.
´Aber eben trotzdem noch mal die Frage, wie können kreative Einnahmequellen gerade in Bezug auf Social Networks, Reality Shows, Blogs und sonstige Content-Produzenten aussehen, ohne die übliche Werbung und Premium-Mitgliedschaften? Oder sagst du, so land die Kohle stimmt, reicht mir Werbung vollkommen?
*Auch hier spielt absolut das Produkt eine große Rolle. Viele Portale haben schon bewiesen, dass man im Web 2.0 Geld verdienen kann. Natürlich sind wir alle noch im Lernprozess und wir machen selbstverständlich noch Fehler. Jedoch ist die Zielsetzung mit dem User zusammen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln sehr interessant und zukunftsträchtig. Jedoch, egal wo wir uns befinden werden Shoppinglösungen und Werbung eine zentrale Lösung spielen. Ich gebe Dir aber Recht, dass es nicht unbedingt Google sein muss.
# Ansgar Wollnik
´Wichtig für eine Evolution von sozialen Netzwerken im Internet ist meiner Meinung nach eine Öffnung und Standardisierung.
*Ansgar, ich gebe Dir hier vollkommen recht. Wenn die Gesamtheit der User sich das wünschen, denke ich, dass es auch Lösungen geben wird. Jedoch ist das in der Allgemeinheit noch sicherheitsbedenklich und leider auch nicht als Thema bekannt. Aber sicherlich wird hier in den nächsten Jahren noch was passieren.
´Reality Shows: Ein weiteres Risiko: Der gläserne Internetnutzer.
Dazu hier bitte lesen: http://www.ibrahimevsan.de/2006/08/22/was-ist-web-30/
# Roberto De Simone
*Roberto, wirklich sehr interessante Ausführung. Vielen Dank.
# Hamoun Kamai
*Ich freu mich Dich als Gast bei mir begrüßen zu dürfen.
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