AIDA im Web 2.0 nicht relevant

Das grundlegende Prinzip von AIDA, welches 1898 von Elmo Lewis entwickelt wurde, ist eine Beschreibung wie der Kunde von einer Anzeige bis zum Kauf begleitet wird. Dies erfolgt durch gezielte Werbemaßnahmen im Marketing. Das Stufenmodell AIDA enthält vier Phasen, die der Kunde durchlaufen soll und die letztlich zu dessen Kaufentscheidung führen sollen:

1. Attention − Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
2. Interest − Er interessiert sich für das Produkt.
3. Desire − Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt.
4. Action − Der Kunde kauft das Produkt.

Aber das Web 2.0 macht durch Empfehlungen und sonstige Erneuerungen im Web die ersten 3 Punkte fast nahezu unbrauchbar. Hier gilt das neue Prinzip der Action. Auch Google geht den Weg, indem das “Pay-per-Action” Modell auf dem Markt eingeführt wird. Bei diesem Vergütungsmodell zahlen die Werbekunden nur dann, wenn eine bestimmte Aktion über die Werbemittel abgewickelt wurde wie beispielsweise ein Kauf des Produktes oder eine Registrierung innerhalb eines Services.

1. Attention − Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
2. Interest − Er interessiert sich für das Produkt.
3. Desire − Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt.
4. Action − Der Kunde kauft das Produkt.

Der Kunde soll durch wenige Klicks zum Produkt hingeführt werden und direkt durch ACTION ein Produkt kaufen oder nutzen. Meistens hilft hierbei Viralmarketing, Mundpropaganda und neue Maßnahmen – und daher nicht mehr die klassische AIDA Formel. Die ersten drei Stufen sind vielmehr nur noch dann interessant um neue Marken zu etablieren oder bestehende große Marken weiterhin in dem Bewusstsein der Kunden zu halten. Es ist sehr spannend zu sehen wie sich alles auf die Werbeumsatzverteilung der Konzerne auswirken wird.

Ich glaube, in der „Web 2.0 + .x“ Welt warten extrem aufregende Zeiten auf uns. Deswegen ist heute eine Entscheidung von einem Verlag in Internet-Companys wie sevenload zu investieren gar nicht mehr unlogisch. Neben den Verlagen müssen aber auch andere AIDA-werbeumsatzgetriebene Unternehmen ihre Marken und Dienstleistungen ins Netz verlagern und damit arbeiten – und natürlich Geld verdienen. Ich finde es toll, dass wir bei sevenload Burda auf diesem Weg begleiten dürfen (Ich liebe dieses Unternehmen – das sind wirklich die Besten // Dr. Burda, Dr. Kallen, Frank, Heiko, Marcel, Steffi, Rupert, etc etc.). Wir wissen aber auch nur zu gut, welche wichtige Aufgabe wir hierbei übernehmen und werden uns extrem bemühen alle Wege zu beschreiten.

Wir glauben, dass sevenload heute schon in gewissen Bereichen als wichtige Marke etabliert haben – und darauf sind wir echt stolz! Ich möchte auch betonen, dass gute Produkte nur durch Viralmarketing funktionieren können. Bisher hat sich sevenload seinen Namen gemacht, indem wir nur über das Prinzip von Empfehlungsmanagement und reine Mundpropaganda in die Köpfe der Menschen gelangten. Es liegt in der Natur der Menschen die guten Dinge zu empfehlen. Alles bisherige erfolgte daher mit einem minimalen Aufwand und absolut geringen Budgets. Doch wir hören an dieser Stelle nicht auf, denn sehr bald werden wir extrem in die eigentliche Werbung gehen… ;)