Ich habe die letzten Wochen wenig Zeit gehabt meine Blogeinträge weiter fortzuführen. Aber heute ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Die täglichen Empfehlungen von Freunden. Ich erhalte in meinem Postfach die verschiedensten Empfehlungen von Freunden und Bekannten: Links zu Videos, Nachrichten, Bildern, Blogeinträgen oder auch Personen. Aber auch zahlreiche unbekannte Menschen, die mich über sevenload oder von den Events und Veranstaltungen in der Medienwelt kennen, schicken mir ihre Empfehlungen zu.
Meiner Meinung nach sind wir auf diese schnelle Art der Informationsstreuung in der heutigen Zeit mehr als angewiesen. Vor Jahren erfuhr man nur in Zeitschriften oder tagesaktuellen Medien, das Internet jedoch revolutioniert alles. Und diese Revolution ist für die jeweilige Empfehlung in der Tat ein schnelllebiges Phänomen. Kurzum: Wer nicht direkt und einfach kommuniziert, verliert die Aktualität seiner Umgebung und die angesagten Trends aus den Augen. Deswegen sind RSS-Feeds bin hin zu Twitter eine neue Art von Kommunikation welches in den nächsten Jahren extremer mitverfolgen werden.
Empfehlungen als reine Linkweiterleitung sind das perfekte Marketing für das jeweils beworbene Thema. Die Viralspots von Sixt mit Matthias Reim sprechen dabei für sich, denn hier wird die Kernidee des viralen Marketings auch nur dann zu einem echten Virus, wenn die Massen begeistert werden. Ein lustiges Video reicht dabei nicht immer aus, dass es empfohlen wird. Vielmehr muss der Inhalt nicht ein Nischen- oder Spartenthema besetzen, sondern absolut massen tauglich dargestellt sein.
Für Nutzer in Social Networks springt bei der ganzen Viralität aller Links eines ins Auge: Die Empfehlungen werden als Neuigkeiten / Nachrichten von den befreundeten Nutzern automatisch in der Plattform gestreut. Wenn Nutzer A neue Kontakten geknüpft hat oder eine neue Videoplayliste veröffentlicht hat, können seine Nutzer-Freunde zeitnah verfolgen. Die innerhalb der Social Networks von E-Mails und Postfach nachrichten losgelösten Empfehlungen sind diskret und nicht aufdringlich, die Benachrichtigungen können je nach Einstellung individuell selektiert werden. Und gerade dieser individuelle Charakter von Empfehlungen macht den Charme vom Web 2.0 aus – individualisierte Empfehlungen über automatisch erfasste Benutzerpräferenzen, die nach dem Verhalten der jeweils befreundeten Nutzer als Ergebnis ein echtes Massenphänomen liefern.
Wie man aber Empfehlungen ausliefert oder nutzt, darf auf keinen Fall nerven! Ich persönlich bemerke, dass ich empfänglich bin für diese Art von Nachrichten.
Andreas
Ich habe gerade die Empfehlungsseite vom Google Reader für mich entdeckt. Da ich selbst nicht publiziere, stand immer die Frage im Raum, was man denn nun auf die eigene Homepage packt.
So habe ich die Möglichkeit im Google Reader Beiträge, die ich für interessant halte, weiter zu verbreiten und zu empfehlen.
Gleichzeitig entsteht für meine Interessen relevanter Content für “brachliegende” Domains.
Ibo
Ich bin seit Monaten dort angemeldet. Ich teste es mal gleich. Danke für die gedankliche Wiedervorlage.
Philipp G.
Ich bekomme auch täglich dutzende Mails die mich ablenken von der Arbeit. Wie ich das hasse
Und ihr seit mit schuld!
Timur Seo, Köln
Ja
auch mir geht es so, sevenload gehört verboten ihr verstoßt gegen das Arbeitsgesetz §2362 StGB.