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	<title>Kommentare zu: Haben und Sein – der 24 / 7 Kodex</title>
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	<description>Speaker, im Wandel der visuellen Medienlandschaft.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 21:25:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Manuel</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-960</link>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:27:13 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Schwächen zugeben, Fehler eingestehen, Schwierigkeiten haben, traurig sein, sich ohnmächtig fühlen, all diese menschlichen Gefühls- und Verhaltensvariationen schicken sich nicht für einen Menschen, der in der Online-Welt zu Hause ist.&quot;

Ich denk hier sollte man zwischen Beruf und Privat trennen. Wer beruflich im Internet unterwegs ist, kann über die sozialen Plattformen nicht wirklich seine Gefühle zeigen, sondern muss &quot;funktionieren&quot;, so wie es das Unternehmen und die Kunden von einem erwarten. Im &quot;realen Leben&quot; ist das aber in einem Unternehmen nicht anders. Dort kann man den Kunden auch nicht seine Gefühle zeigen, sondern muss auch hier ein freundliches Gesicht aufsetzen.
Im privaten Umfeld können aber die sozialen Netze beim Zeigen der Gefühle helfen, was ich selbst unter meinen Freunden in Facebook sehe. Dort wird auch einmal gestritten oder erzählt was man für einen besch***** Tag gehabt hat. Aber es sind dann auch einige zur Stelle, die einen versuchen wieder aufzumuntern. Darunter sind auch welche, die im &quot;realen Leben&quot; nichts von der Gefühlssituation mitbekommen und nicht helfen hätten können.

Jedoch finde ich die Punkte zutreffend, vor allem bei den Menschen, welche auch das Internet als Stück ihres Lebens verstehen, also die &quot;Hardcore-Onliner&quot;. Für &quot;normale Menschen&quot; die im Internet unterwegs sind, ist der Perfektionismus-Druck nicht so hoch und sie verhalten sich wie im richtigen Leben. Nur diejenigen, die im Internet bekannt und gehört werden wollen, welche viele Follower in Twitter haben möchten und viele Kommentare in ihren Blogs, die streben zu einem makellosen Onliner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Schwächen zugeben, Fehler eingestehen, Schwierigkeiten haben, traurig sein, sich ohnmächtig fühlen, all diese menschlichen Gefühls- und Verhaltensvariationen schicken sich nicht für einen Menschen, der in der Online-Welt zu Hause ist.&#8221;</p>
<p>Ich denk hier sollte man zwischen Beruf und Privat trennen. Wer beruflich im Internet unterwegs ist, kann über die sozialen Plattformen nicht wirklich seine Gefühle zeigen, sondern muss &#8220;funktionieren&#8221;, so wie es das Unternehmen und die Kunden von einem erwarten. Im &#8220;realen Leben&#8221; ist das aber in einem Unternehmen nicht anders. Dort kann man den Kunden auch nicht seine Gefühle zeigen, sondern muss auch hier ein freundliches Gesicht aufsetzen.<br />
Im privaten Umfeld können aber die sozialen Netze beim Zeigen der Gefühle helfen, was ich selbst unter meinen Freunden in Facebook sehe. Dort wird auch einmal gestritten oder erzählt was man für einen besch***** Tag gehabt hat. Aber es sind dann auch einige zur Stelle, die einen versuchen wieder aufzumuntern. Darunter sind auch welche, die im &#8220;realen Leben&#8221; nichts von der Gefühlssituation mitbekommen und nicht helfen hätten können.</p>
<p>Jedoch finde ich die Punkte zutreffend, vor allem bei den Menschen, welche auch das Internet als Stück ihres Lebens verstehen, also die &#8220;Hardcore-Onliner&#8221;. Für &#8220;normale Menschen&#8221; die im Internet unterwegs sind, ist der Perfektionismus-Druck nicht so hoch und sie verhalten sich wie im richtigen Leben. Nur diejenigen, die im Internet bekannt und gehört werden wollen, welche viele Follower in Twitter haben möchten und viele Kommentare in ihren Blogs, die streben zu einem makellosen Onliner.</p>
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	<item>
		<title>Von: RainerWasserfuhr</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-959</link>
		<dc:creator>RainerWasserfuhr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Liebe ist nicht maschinell herstellbar, sie wird niemals ins Haben abrutschen können&quot; - schon AgeOfSpiritualMachines gelesen? Danach kann die Liebesfähigkeit von Maschinen ziemlich grundlegend neu definiert werden ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Liebe ist nicht maschinell herstellbar, sie wird niemals ins Haben abrutschen können&#8221; &#8211; schon AgeOfSpiritualMachines gelesen? Danach kann die Liebesfähigkeit von Maschinen ziemlich grundlegend neu definiert werden <img src='http://www.ibrahimevsan.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Video-Interview Ibrahim Evsan: „Wir befinden uns in einer unfassbaren Veränderung. Aber wo bleiben wir als Mensch?“ » t3n News</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-958</link>
		<dc:creator>Video-Interview Ibrahim Evsan: „Wir befinden uns in einer unfassbaren Veränderung. Aber wo bleiben wir als Mensch?“ » t3n News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 10:01:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Vor allem geht es in unserem Interview aber um die Gedanken, die Ibrahim Evsan in seinem Post „Haben und Sein - der 24/7-Kodex“ zur Diskussion gestellt hat. Lassen wir uns zu Maschinen machen? Muss man in Social Media immer [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Vor allem geht es in unserem Interview aber um die Gedanken, die Ibrahim Evsan in seinem Post „Haben und Sein &#8211; der 24/7-Kodex“ zur Diskussion gestellt hat. Lassen wir uns zu Maschinen machen? Muss man in Social Media immer [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ibrahim Evsan &#187; Wikipedia ale neue digitale Supermacht.</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-957</link>
		<dc:creator>Ibrahim Evsan &#187; Wikipedia ale neue digitale Supermacht.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:42:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kommt den „internet-normierten“ Menschen, den engagierten Onlinern, sehr gelegen, denn f&#252;r sie m&#252;ssen alle Archivierungssysteme [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kommt den „internet-normierten“ Menschen, den engagierten Onlinern, sehr gelegen, denn f&#252;r sie m&#252;ssen alle Archivierungssysteme [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ute Hillmer</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-956</link>
		<dc:creator>Ute Hillmer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 21:50:25 +0000</pubDate>
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		<description>The most exciting breakthroughs of the 21st century will not occur because of technology, but because of an expanding concept of what it means to be human.   - John Naisbitt

Ibo,
 im gespräch mit dir vor ein paar tagen war ich mit diesen gedanken zum ersten mal konfrontiert - und ich bin erschrocken. Granted: ich hatte nie darüber nachgedacht!

Für mich liegt trost in naisbitt’s worten –  auch du teilst deine gedanken mit deiner community. dein haben ist nicht abgekoppelt vom sein oder es „re-connected&quot; genau jetzt und hier. So lese ich das zumindest.

„an expanding concept of what it means to be human”
… diese veränderung wühlt auf, erfordert arbeit, ist nicht einfach…

Ich hab dir ein paar quellen versprochen – leider nicht immer leichte kost. für mich war noch keine antwort dabei, sondern immer mehr türen zum öffnen und hinterfragen…

Don Ihde 1990, Technology and the lifeworld.
Ab seite 72: program one: A phenomenology of technics. er beschreibt „I – technology – world“ - relationen, die du vielleicht auf basis deiner erfahrungen weiterentwickeln magst

Don Ihde 2002, bodies in technology

Anthony Giddens 1991, Modernity and Self-identity
Eines meiner lieblingsbücher und eine genial grundlage. Nicht alles an veränderung durch die online welt ist wirklich neu für die menschheit. Es ist nur neu für uns. Dahinter steckt aber vielleicht ein veränderungsprozess über generationen hinweg… oder gar ein deja vue.

George Herbert Mead 1934, Mind, self and society
Einer der urväter des social behaviourism, symbolic interactionism (die gesellschaft formt das „selbst“, dieses wiederum bestimmt das gesellschaftliche verhalten, dieses wiederum …). Ich habe Mead nie ganz-ganz verstanden, aber einige interpretationen finde ich sehr spannend.

Manuel Castells 1996,1997,1998 The rise of the network society; The end of millennium; The power of identity;
3 superdicke monster. Die interpretation von felix stalder “manuel castells” hat mir viel gegeben.

Von den älteren Herren könnte dir Georg Simmel auch nützlich sein.


Keine der hier beschriebenen quellen gibt antworten auf unsere fragen – aber alle haben geniale gedankenfunken zum weiterdenken.

Lass es dir gut gehen und keep thinking
Ute</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>The most exciting breakthroughs of the 21st century will not occur because of technology, but because of an expanding concept of what it means to be human.   &#8211; John Naisbitt</p>
<p>Ibo,<br />
 im gespräch mit dir vor ein paar tagen war ich mit diesen gedanken zum ersten mal konfrontiert &#8211; und ich bin erschrocken. Granted: ich hatte nie darüber nachgedacht!</p>
<p>Für mich liegt trost in naisbitt’s worten –  auch du teilst deine gedanken mit deiner community. dein haben ist nicht abgekoppelt vom sein oder es „re-connected&#8221; genau jetzt und hier. So lese ich das zumindest.</p>
<p>„an expanding concept of what it means to be human”<br />
… diese veränderung wühlt auf, erfordert arbeit, ist nicht einfach…</p>
<p>Ich hab dir ein paar quellen versprochen – leider nicht immer leichte kost. für mich war noch keine antwort dabei, sondern immer mehr türen zum öffnen und hinterfragen…</p>
<p>Don Ihde 1990, Technology and the lifeworld.<br />
Ab seite 72: program one: A phenomenology of technics. er beschreibt „I – technology – world“ &#8211; relationen, die du vielleicht auf basis deiner erfahrungen weiterentwickeln magst</p>
<p>Don Ihde 2002, bodies in technology</p>
<p>Anthony Giddens 1991, Modernity and Self-identity<br />
Eines meiner lieblingsbücher und eine genial grundlage. Nicht alles an veränderung durch die online welt ist wirklich neu für die menschheit. Es ist nur neu für uns. Dahinter steckt aber vielleicht ein veränderungsprozess über generationen hinweg… oder gar ein deja vue.</p>
<p>George Herbert Mead 1934, Mind, self and society<br />
Einer der urväter des social behaviourism, symbolic interactionism (die gesellschaft formt das „selbst“, dieses wiederum bestimmt das gesellschaftliche verhalten, dieses wiederum …). Ich habe Mead nie ganz-ganz verstanden, aber einige interpretationen finde ich sehr spannend.</p>
<p>Manuel Castells 1996,1997,1998 The rise of the network society; The end of millennium; The power of identity;<br />
3 superdicke monster. Die interpretation von felix stalder “manuel castells” hat mir viel gegeben.</p>
<p>Von den älteren Herren könnte dir Georg Simmel auch nützlich sein.</p>
<p>Keine der hier beschriebenen quellen gibt antworten auf unsere fragen – aber alle haben geniale gedankenfunken zum weiterdenken.</p>
<p>Lass es dir gut gehen und keep thinking<br />
Ute</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea Hoffmann</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-955</link>
		<dc:creator>Andrea Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Ibo,

bereits nach den ersten Zeilen musste ich an „Moderne Zeiten“ (Charly Chaplin) denken. Du kennst den Film sicher.
Er kritisiert die Folgen der Industrialisierung auf die Gesellschaft und für den Einzelnen. Zeitdruck und durch Maschinen geprägte Arbeitsabläufe. Fabrikarbeiten stumpfen ab, nur der Tramp bewahrt sich Sensibilität und Menschlichkeit. Im Gegensatz zu damals würde Chaplin vielleicht nicht die Monotonie der Abläufe darstellen, sondern ein Übermaß (?) an Flexibilität und Mobilität. Im Ergebnis dasselbe… Abläufe fressen den „modernen“ Menschen auf, den ich nicht auf „Onliner“ beschränken würden. Unterschiedliche Ausprägungen in Abhängigkeit von Berufs- und sozialen Welten sind unbestritten.

Der „Wir-sind-gut-drauf“-Habitus weiter verbreitet und älter als Du denkst. Er gehört für viele, gerade auch die Nicht-Onliner-Generation zum guten Ton. Auch hier ist ein Übermaß nicht ratsam, doch das Üben in positivem Denken ist per Salso sehr wohltuend und nützlich.
So weit in Kürze.

Herzlichen Dank für Deinen Artikel. Ich setze mich sehr gerne mit Fragen wie diesen auseinander.

LG
Andrea</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ibo,</p>
<p>bereits nach den ersten Zeilen musste ich an „Moderne Zeiten“ (Charly Chaplin) denken. Du kennst den Film sicher.<br />
Er kritisiert die Folgen der Industrialisierung auf die Gesellschaft und für den Einzelnen. Zeitdruck und durch Maschinen geprägte Arbeitsabläufe. Fabrikarbeiten stumpfen ab, nur der Tramp bewahrt sich Sensibilität und Menschlichkeit. Im Gegensatz zu damals würde Chaplin vielleicht nicht die Monotonie der Abläufe darstellen, sondern ein Übermaß (?) an Flexibilität und Mobilität. Im Ergebnis dasselbe… Abläufe fressen den „modernen“ Menschen auf, den ich nicht auf „Onliner“ beschränken würden. Unterschiedliche Ausprägungen in Abhängigkeit von Berufs- und sozialen Welten sind unbestritten.</p>
<p>Der „Wir-sind-gut-drauf“-Habitus weiter verbreitet und älter als Du denkst. Er gehört für viele, gerade auch die Nicht-Onliner-Generation zum guten Ton. Auch hier ist ein Übermaß nicht ratsam, doch das Üben in positivem Denken ist per Salso sehr wohltuend und nützlich.<br />
So weit in Kürze.</p>
<p>Herzlichen Dank für Deinen Artikel. Ich setze mich sehr gerne mit Fragen wie diesen auseinander.</p>
<p>LG<br />
Andrea</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alessa Hartz</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-954</link>
		<dc:creator>Alessa Hartz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 23:20:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ibrahimevsan.de/?p=2669#comment-954</guid>
		<description>Lieber Ibo, es ist für mich immer wieder faszinierend zu lesen, wie du die digitale Welt und das Dasein der &#039;Onliner&#039; (eine neue &#039;Gattung&#039; von Mensch, die du selbst beispielhaft vorlebst) so schonungslos reflektierst und immer wieder neu in Frage stellst. Deine Gedanken sind überaus wichtig und kommen glücklicherweise zu einem Zeitpunkt, der es uns noch ermöglicht, entsprechende Vorsorge- oder besser noch Gegenmaßnahmen zu treffen. Meine Frage an dich: Glaubst du, dass die Entwicklung hin zu einem &quot;internet-normierten Menschen&quot; durchbrochen werden kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ibo, es ist für mich immer wieder faszinierend zu lesen, wie du die digitale Welt und das Dasein der &#8216;Onliner&#8217; (eine neue &#8216;Gattung&#8217; von Mensch, die du selbst beispielhaft vorlebst) so schonungslos reflektierst und immer wieder neu in Frage stellst. Deine Gedanken sind überaus wichtig und kommen glücklicherweise zu einem Zeitpunkt, der es uns noch ermöglicht, entsprechende Vorsorge- oder besser noch Gegenmaßnahmen zu treffen. Meine Frage an dich: Glaubst du, dass die Entwicklung hin zu einem &#8220;internet-normierten Menschen&#8221; durchbrochen werden kann?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hasan Aksoy</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-953</link>
		<dc:creator>Hasan Aksoy</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 19:34:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ibo sehr gut geschrieben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ibo sehr gut geschrieben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-952</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 13:59:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ibrahimevsan.de/?p=2669#comment-952</guid>
		<description>Ein sehr guter gegen den Strich gebürsteter Beitrag. Wir wollen es uns nur ungern eingestehen, aber fallen als 24/7 Onliner alle ein Stück weit auf unser eigenes Image herein, das wir versuchen im Netz aufbauen. Wir wollen relevant sein, inspirierend, nützlich, beliebt, originell, intelligent, raffiniert, lustig etc. Der Erfolg ist ja so leicht und unmittelbar messbar in Form von Links, Retweets, Visits, Blogabonnenten, Facebook-Fans, Flatter-Counts etc.

 Ich nehme mir inzwischen bewusst Offline-Tage, bzw. passive Netztage (meistens die Samstage), wo ich höchstens mal Spiegel Online lese, aber nicht aktiv im Netz in Erscheinung trete. Man muss die 24/7-Netznabelschnur manchmal auch einfach mal kappen.

Ich halte am 5. Juni bei einer Konferenz der Diakonie in Berlin einen einstündigen Vortrag über Mediensucht (wobei ich das eingrenzen werde auf Chancen und Gefahren des Echtzeitnetzes). In Deinem Buch und in diesem Blogpost sehe ich einiges Anregendes für den Vortrag. Danke dafür!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter gegen den Strich gebürsteter Beitrag. Wir wollen es uns nur ungern eingestehen, aber fallen als 24/7 Onliner alle ein Stück weit auf unser eigenes Image herein, das wir versuchen im Netz aufbauen. Wir wollen relevant sein, inspirierend, nützlich, beliebt, originell, intelligent, raffiniert, lustig etc. Der Erfolg ist ja so leicht und unmittelbar messbar in Form von Links, Retweets, Visits, Blogabonnenten, Facebook-Fans, Flatter-Counts etc.</p>
<p> Ich nehme mir inzwischen bewusst Offline-Tage, bzw. passive Netztage (meistens die Samstage), wo ich höchstens mal Spiegel Online lese, aber nicht aktiv im Netz in Erscheinung trete. Man muss die 24/7-Netznabelschnur manchmal auch einfach mal kappen.</p>
<p>Ich halte am 5. Juni bei einer Konferenz der Diakonie in Berlin einen einstündigen Vortrag über Mediensucht (wobei ich das eingrenzen werde auf Chancen und Gefahren des Echtzeitnetzes). In Deinem Buch und in diesem Blogpost sehe ich einiges Anregendes für den Vortrag. Danke dafür!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Birger Schnepp</title>
		<link>http://www.ibrahimevsan.de/2010/05/10/haben-und-sein-der-24-7-kodex/#comment-951</link>
		<dc:creator>Birger Schnepp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:47:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ibrahimevsan.de/?p=2669#comment-951</guid>
		<description>Hallo Ibo,
Kompliment, ein sehr &quot;tifer&quot; Artikel und ich kann verstehen, dass man für diese Qualität an Content nachdenken muß!

Es wiederspricht so schön dieser twitter-Mentalität, ich schreibe mal, was keiner braucht. Dann folgen die Marketing-Typen und schreiben noch mehr, was überhaupt-keiner braucht!

Und wenn Internet-Verweigerer oder Internet-Unwissende Ihr Leben in facebook stellen, dann ist sowieso alles zu spät.

Also, bleibt die Frage, ob Internet nicht sogar gefährlich für die Unwissenden ist, und es Sucht und Gefühle erzeugt, die wir noch nicht kennen.

SG, Birger Schnepp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ibo,<br />
Kompliment, ein sehr &#8220;tifer&#8221; Artikel und ich kann verstehen, dass man für diese Qualität an Content nachdenken muß!</p>
<p>Es wiederspricht so schön dieser twitter-Mentalität, ich schreibe mal, was keiner braucht. Dann folgen die Marketing-Typen und schreiben noch mehr, was überhaupt-keiner braucht!</p>
<p>Und wenn Internet-Verweigerer oder Internet-Unwissende Ihr Leben in facebook stellen, dann ist sowieso alles zu spät.</p>
<p>Also, bleibt die Frage, ob Internet nicht sogar gefährlich für die Unwissenden ist, und es Sucht und Gefühle erzeugt, die wir noch nicht kennen.</p>
<p>SG, Birger Schnepp</p>
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