Einfluss von Falschmeldungen
Die Medienwelt zitterte in den vergangenen Tagen. Kurz nach der Finanzkrise in den USA kündigte sich eine neue Krise an, wenn auch geringer als das Milliardenloch der Finanzwelt. Steve Jobs erlitt laut Meldung eines CNN-Blogs einen schweren Herzinfarkt. Es ist eine Katastrophe, wenn ein Gründer und Unternehmer wie Steve Jobs stirbt. Der Tod ist natürlich unaufhaltsam, doch im Fall von Menschen, zu dem Tausende wenn nicht gar Millionen andere aufblicken, bewegt unsere Gemüter intensiv.
Prompt brach der Aktienkurs des Multimilliarden-Dollar-Unternehmens ein. Apple musste schnell handeln und die Meldung entsprechend dementieren. Steve Jobs lebt und erfreut sich bester Gesundheit. Die Auswirkungen für die Börse, vor allem für die einzelnen Anleger und natürlich auch die Mitarbeiter des mit einem gewissen Spirit behafteten US-Unternehmens, waren jedoch hart genug. Irgendwer muss an der Falschmeldung seinen persönlichen Reibach durch den Einbruch am Aktienmarkt gemacht haben, doch darüber zu spekulieren möchte ich jetzt nicht.
Steve Jobs ist der Name einer Person, die einen globalen Einfluss hat. Dieser Mann wird durch seinen Vorbildcharakter weltweit bewundert und jede seiner Aktionen wird verfolgt. Auch persönlich bin ich ein Fan und Bewunderer von Steve Jobs. Meine Hoffnung auf eine Falschmeldung konnte sich zum Glück bewahrheiten. Die Tatsache, dass die Meldung durch einen Blogeintrag und nicht zuerst mit klassischen Mitteln zu den Ergebnissen führte, zeugt wiederum für die nicht zu unterschätzende Relevanz der modernen Kommunikationsmedien im Internet und vor allem im Web 2.0.

