Wo sind die Promis im Web? Wo die interessantesten Menschen? Sie findet man bei Facebook, der Plattform, die mehr als alle anderen Social Networks besondere Persönlichkeiten zusammenbringt.

Ich habe immer gedacht, dass die Communities relevant sind. Aber sie sind es gar nicht mehr. Es sind vielmehr die Freundesgruppen. Dabei ist es unerheblich, ob ich die Freunde wirklich live kenne oder nicht.

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“Der Ausdruck Politik wurde, mit Umwegen über das Lateinische (politica, politicus), nach griechisch Πολιτικά (politiká) gebildet. Dieser Begriff bezeichnete in den Stadtstaaten des antiken Griechenlands alle diejenigen Tätigkeiten, Gegenstände und Fragestellungen, die das Gemeinwesen – und das hieß zu dieser Zeit: die Polis – betrafen. Entsprechend ist die wörtliche Übersetzung von politiká anzugeben als „Dinge, die die Stadt betreffen“ bzw. die „politischen Dinge“.”

Lange Zeit hat die Politik sich nicht für die neuen Medien und deren Entwicklung interessiert, außerdem hatten Poltiker es nicht nötig, sich im Internet zu präsentieren, über eine “Internetrepräsentanz” in Form einer einfachen Homepage kamen viele nicht hinaus.

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21September

Twitter ist kalt

Die Mutter der Microblogs stagniert. Twitter kann sich aus eigener Kraft nicht weiterentwickeln. Es ist inzwischen ein Web-Anhängsel für Facebook und Google Buzz.

Twitter hat ein mächtiges Problem. Zwar wächst die Zahl der Nutzer weiterhin, allerdings wächst auch die Zahl derer, die Twitter mit Hilfe anderer Dienste nutzen und somit die eigentlichen Website twitter.com nicht mehr besuchen. Twitter hat nun die Notbremse gezogen und möchte den Usern eine neue Oberfläche mit neuen Features (… weiter lesen)

Twitter sehe ich momentan sehr gefährdet. Es kann immer nur eine Art Werkzeug der großen Super-Plattformen wie Facebook oder Google Buzz sein, das in Verbindung mit diesen Diensten genutzt wird. Twitter ist so gesehen letztendlich eine Art überflüssiges Anhängsel, ein fünftes Rad am Wagen. Das ist der Grund, warum das anfänglich schnelle Wachstum langsamer geworden ist. Das junge Unternehmen weiß nicht, wie es hier gegensteuern soll. Twitter kann mit Facebook oder Google nicht mithalten. Diese Formen haben einfach mehr Erfahrung.

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Den Zeitgeist definieren zu können und ihn dann mit der Entwicklung von passenden Produkten zu treffen, ist das, was Johann Wolfgang von Goethe in “Faust – Der Tragödie erster Teil” so beschreibt: „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herren eigner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln.“ (Wikipedia)

Nicht viele Menschen sind fähig (gewesen), den Zeitgeist zu treffen: Drei ganz unterschiedliche Personen haben es dennoch geschafft, der eine hat schon lange Weltruhm erlangt, die anderen sind noch dabei, sich selbst in die Ahnengalerie der unvergessenen Genies einzutragen. Der eine ist Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni, oder kurz Michelangelo, ein anderer Jonathan Ive, Chef-Designer von Apple. Als drittes Beispiel möchte ich meinen langjährigen Mitgründer Thomas Bachem nennen, Kopf hinter Fliplife. Für mich gehören alle drei zum Typus großer Künstler, jeder auf seine ganz besondere Art und Weise. Michelangelo ist vor allem unvergessen für die Gestaltung der Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle in Rom, einer Arbeit, die er zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst Julius II. ausgeführt hatte.

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