Die Veränderungen in der digitalen Welt beschrieb ich bereits vor wenigen Wochen im meinem Artikel „Der Fixierungscode“. Ich möchte heute mit diesem neuen Artikel speziell auf die Herausforderungen der Business-Welt in unserem digitalisierten Leben eingehen. Welchen Einfluss nimmt die Digitalisierung auf unsere Kommunikation?

Wir Onliner müssen mit der Informationsflut aus dem Internet leben, mehr noch: Die Datenmengen bestimmen unser tägliches Handeln und unsere Kommunikation und auf geschäftlicher Ebene werden Entscheidungen durch unserer persönliches Kommunikationsverhalten beeinflusst. Mehr noch, unser Handeln definiert sich durch unsere digitalen Informationen, die wir aus den unterschiedlichsten Quellen beziehen – und wir treffen weitreichende Entscheidungen in Sekundenschnelle.

Ich nutze sehr gern den Massenchat für Erwachsene namens Twitter, in dem Informationen an “Followers” gesendet werden, also Menschen, die mir folgen. Ich kann sie nicht alle kennen, aber ich sende ihnen Nachrichten. Wieso mache ich das? Ich persönlich kann damit meine Ideen mit anderen – in Echtzeit – teilen und damit weiterentwickeln. Diese schnelle Kommunikationsform ist zwar nur für kurze Gedanken geeignet, aber gerade das hat den Vorteil, dass man seine Gedanken und Ideen strukturieren muss. Kurz: Twitter ist eine Nische für sich selbst managende Menschen, die zeigen wollen, dass sie echt sind.

Aktivität im Livestream

Vor fast zwei Jahren schrieb ich über die gesellschaftlichen Phänomene, die ein zukünftiges “Web 3.0″ mit sich bringen muss: Authenticity, User Location, Impersonal Communication, Open Publication, Consumer Ratings und Individual Connectivity. Immer stärker wird diskutiert, wie das “Web 3.0″ zur Realität werden könnte. Welche Aktivität wer – wann – wie – wo – wie oft – und mit welcher Wirkung – im Internet gezeigt hat, kann mittlerweile ohne große Umwege herausgefunden werden. Sämtliche Aktivitäten eines Onliners und auch eines Unternehmens können durch referenzierte Informationen aus den verschiedensten Profilen zusammengesetzt und ausgewertet werden. Livefeeds, Twitterfeeds, Friendfeeds, Minifeeds – was mit RSS angefangen hat, eskaliert jetzt, denn der Nutzer hinterlässt heute nicht nur Spuren in der digitalen Welt, er wird als reales Individuum oder als Firma sichtbar.

Doch warum sind Minifeeds und Livefeeds für das Geschäftsleben relevant? Wie weit macht es Sinn, sein Leben minutiös zu dokumentieren und sich so für alle sichtbar und erlebbar zu machen? Die Folge ist, dass man aus all diesen Informationen eine für jeden nachvollziehbare persönliche Timeline frei verfügbar ins Internet stellt. Das Ganze erinnert mich an den Film “The Final Cut”, in dem die Privatsphäre von Verstorbenen durch implantierte Aufzeichnungssysteme verletzt wurde. Was bringt es, sein Leben als Timeline abzubilden?

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Transparenz des Menschen

Der Mensch ist stark von Computern abhängig geworden, ist schon auf sie fixiert. In fast allen Branchen werden Entscheidungen aufgrund digitaler Informationen gefällt, die unentwegt aus dem Internet über die verschiedensten Kanäle auf uns eindringen. Onliner und besonders Firmen müssen komplett neue Verhaltensweisen an den Tag legen, um mit diesem neuen – sehr schnellen – digitalen Leben zurechtzukommen, denn die Informationen kommen in realtime zu uns und müssen dementsprechend schnell verarbeitet werden, damit sie uns bei Problemlösungen helfen können. In der virtuellen Welt gibt es kein “Mindesthaltbarkeitsdatum”, es heißt sofort oder gar nicht zu reagieren.

Sofort zu reagieren heißt im Geschäftsleben aber nicht, aufgrund von einzelnen Informationen zu entscheiden. Vielmehr müssen entscheidende Informationen erst verifiziert werden, bevor sie für den Entscheidungsprozess verwendet werden. Dazu allerdings ist ein neuer Umgang mit Informationen notwendig, weil man die für bestimmte Entscheidungen wichtigen Informationen erst aus dem ständigen “Strom der Informationen” herauslösen muss. Im Entscheidungsprozess muss man die Informationen samt ihrer Quelle, ihres Inhalts und ihres Zusammenhangs transparent machen, um ihren Nutzen für die Problemlösung definieren zu können. Informationen werden im Web 2.0 sozusagen “mehrdimensional”, denn der geschäftliche Erfolg hängt nicht mehr von den geschäftlichen Kontakten bei XING ab, sondern kann viel differenzierter in Communities gemessen werden. Eine Information, ein kurzer Gedanke kann in verschiedenen Communities auch unterschiedliche Resonanz hervorrufen, dessen muss man sich heute bewusst sein und die Chancen erkennen, die einem diese unterschiedliche Resonanz gibt.

Das Geheimnis des Erfolgs mancher Unternehmen beruht meines Erachtens heute darauf, dass sie nicht nur Informationen über viele Kanäle streuen, sondern eher darauf, dass die Unternehmen die sich daraus ergebende Resonanz für die Weiterentwicklung von Produkten und Services als Ideenpool nutzen. Ist ein Gedanke interessant genug, um Menschen in Communities zu begeistern, so wird dieser Gedanke von den Menschen weitergeführt und an andere weitergegeben, bis er – kommentiert und weiterentwickelt – wieder bei dem Unternehmen landet. Wie bei einem Billard-Anstoß wird der Bewegungsimpuls einer Kugel an die anderen Kugeln weitergegeben und verändert die Lage der einzelnen Kugeln auf dem Billard-Tisch; es entsteht ein neues Bild.

Die Frage ist dabei allerdings, inwieweit man als Unternehmer Informationen in die Breite des Internets streuen kann, darf und will. Denn rechtliche Fragen, wie die das Urheberrecht oder ähnliches betreffend, sollten vor so einer solchen Informationsaktion geklärt werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wer als Unternehmer neu in der digitalen Welt angekommen ist, hat oft Probleme, hier das richtige Maß zu finden, Profis hingegen haben von solchen Aktionen oft einen unschätzbaren Vorteil. Ich denke, hier kann aber nur jeder für sich selbst festlegen, wann er wie weit mit seinen Informationen gehen will, es muss ein iteratives Vorgehen sein, dass stets den Nutzen der einzelnen Aktion genau “berechnet”, denn nur so kann man sich langsam in die Welt der mehrdimensionalen Informationen vortasten.

Am 26. März 2009 schrieb Brian Stelter in der New York Times ein Artikel darüber, dass die US-Bürger freiwillig jeden Tag 61 Minuten TV-Werbung konsumieren, was wiederum einem hohen Anteil an der gesamten täglichen Nutzungsdauer von Medien pro Kopf entspricht. Forscher stellen jedoch fest, dass die Mediennutzung überschätzt ist. Nach einer Studie der Council for Research Excellence verbringen US-Bürger für mehr als 8,5 Stunden im Durchschnitt pro Kopf vor irgendwelchen Bildschirmen, egal ob TV, Spiele über Konsolen oder PC/Mac, klassisches Arbeiten oder andere private Aktivitäten vor dem Computer. Das Magazin Wired hat dazu eine nette Illustration (von Jason Lee) erstellt, welche ich euch nicht vorenthalten möchte:

media-diat

Also Fakt ist, wir konsumieren zu viele Informationen aus zu vielen Medien. Überall warten Informationen darauf, von uns verarbeitet zu werden. Da frage ich mich tatsächlich: Gibt es eigentlich eine Medien-”Fett”-Sucht, machen uns zu viele Informationen “geistig dick”?

Immer, wenn man feststellt, dass man “zu viel” von etwas hat, denkt man darüber nach, was man dagegen tun kann: Abstinenz, Beschränkung oder einfach nicht drüber nachdenken sind die häufigsten Reaktionen. Ob man nun zu viel isst, zu viel arbeitet oder zu viele Medien auf einmal nutzt, bei allem hängt der Erfolg davon ab, dass man sich zunächst einen Plan macht, denn die Chance, das “Zuviel” erkannt zu haben, sollte man auch gleich Taten folgen lassen. Nur mit einem Diätplan kann man sein Essverhalten kontrollieren und nur mit einem “Nutzungsplan” kann man sein digitales Medienverhalten in den Griff bekommen.

“Mal eben bei Twitter reinschauen” wirkt auf den Tagesablauf schnell wie ein Stück Schokolade für die Hüften, beides dehnt sich aus. Ganz schlimm wird es, wenn man sagt: “Ich surf mal bisschen herum”. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen auf einen effizienten Tagesablauf angewiesen ist, also seine Zeit für jede Beschäftigung zielgerichtet einsetzen muss, der weiß, wie viel Zeit für all die Dinge drauf geht, die man in der digitalen Welt “mal eben schnell zwischendurch” erledigen will. Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, dass eine Stunde surfen wirklich wie im Flug vorbei geht.

Der Onliner muss sich in beiden Welten, der digitalen und die realen Welt behaupten. Verbringt man zu viel Zeit in der digitalen Welt, dann verliert man diese Zeit für die Beschäftigung mit der realen Welt – für die Familie, Zeit für sich selbst, denn der Tag hat immer nur 24 Stunden, egal wie viel wir arbeiten oder Spaß im Internet haben.

Wie könnte so eine Medien-Diät aussehen? Ich mache mir zu diesem Thema schon lange Gedanken und hier sind die von mir selbst umgesetzten Ideen:

- Drei Mal am Tag zu einer bestimmten Uhrzeit E-Mails beantworten.
- Zwei Mal am Tag 30 Min. Social Media Netzwerke nutzen.
- Einmal in der Woche gar keine Computertechnik in die Hand nehmen, sondern die ganze Zeit nur mit der Familie oder Freunden verbringen.
- Auf keinen Fall zu viel BlackBerry oder iPhone konsumieren. Nur alle Stunde 5 Min. müssen reichen.
- News-Systeme besser einrichten – Was interessiert mich tatsächlich?
- Aussortieren: Welche Newslettern geben mir keine guten für mich personalisierte Informationen mehr?
- Bessere Google Alerts einrichten: Man kann auch viele Begriffe zusammenfassen. Also beispielsweise – Facebook + Mitgliederzahlen -> Wenn mich interessiert zu sehen, wie schnell Facebook groß wird.
- Mit Bekannten und Freunden (Onlinern UND Offlinern) über die eigene mögliche Sucht reden, um zu erfahren, ob eine Social Media Diät schon notwendig ist.

Wenn ich zu schwer werde, muss ich weniger konsumieren und mich mehr bewegen, wenn mir die Zeit für das reale Leben in der digitalen Welt “abhanden” kommt, muss ich dafür sorgen, dass ich den Social Media Konsum optimiere, damit ich mir Zeit für mich persönlich zurückerobern kann. Denn nichts ist zwischendurch einmal schöner, als zu wissen, dass das iPhone und der Computer ausgeschaltet sind und man sich ganz und gar den schönen Dingen in der realen Welt widmen kann.

Einfach mal Zeit für sich nehmen?! Ohne digitale Geräte und ohne den Druck Online sein zu müssen. -> Vorstellbar? Ja!

Zeitschriften-Cover haben manchmal eine große Aussagekraft, einmal kann man sie nur aus dem Zeitgeschehen heraus verstehen, ein anderes Mal sprechen die Bilder für sich. Denken wir uns da ‘mal hinein. Ich möchte euch einige tolle Zeitschriften-Covers vorstellen, die ich mir im Netz zusammengesucht habe. Ich muss dazu erwähnen, dass diese Idee keine neue Idee ist, aber es reizt mich einfach, euch meine Auswahl vorzustellen. Viel Spaß… :)

Desire Esquire mit Monica Bellucci vom Februar 2001

Desire Esquire mit Monica Bellucci vom Februar 2001
Quelle: http://www.esquire.com/

Seit ich sie das erste Mal in einem amerikanischen Film “Bram Stoker’s Dracula” gesehen habe, ist sie für mich eine der hübschesten Frauen der Welt. Deswegen ist mir dieses Cover aufgefallen und seitdem im Gedächtnis geblieben.

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Time – Der Soldat vom Januar 2007

Time - Der Soldat vom Januar 2007
Quelle: http://www.time.com/

Ein einsamer aber entschlossener Soldat. Es geht hier nicht darum, seine Gefühle in den Vordergrund zu stellen. Es ist Krieg, und er weiß, er ist mitten drin. Aber ich sehe Angst in seinen Augen. Ein eindrucksvolles Bild über Menschen im Krieg; hier im Irak.
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Time – IR A Q vom September 2007

Time - IR A Q vom September 2007
Quelle: http://www.time.com/

IRQ steht international für Irak, aber auch für “Request Interrupt”, eine Unterbrechung bei der Bearbeitung eines Prozesses innerhalb eines Systemprozessors; auf den Irak bezogen könnte man von der Unterbrechung des Auftrags sprechen, den Amerika im Irak sieht. Zudem steht für mich das abtransportierte “A” für die Rückführung der amerikanischen Truppen nach Hause. – Genauso gut könnte man meinen, das “A” fliegt nicht weg, sondern wird in den Irak “eingebaut”, um aus dem Buchstabenrumpf IRQ einen normal lesbaren Namen zu machen. Ich bin fasziniert, was ein einziges Bild für Interpretationsmöglichkeiten bietet.

Beide innerhalb einer Iraq – Aber das A ist jedoch schon Amerika.

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Rolling Stone – John Lennon mit Frau Yoko Ono vom Januar 1981

Rolling Stone John Lennon

Auf dem Titel vom Magazin “Rolling Stone” aus dem Jahr 1981 ist der nackte John Lennon mit Frau Yoko Ono zu sehen. Die fötale Haltung von John Lennon könnte darauf deuten, dass er die Stärke seiner Frau braucht und annimmt – der “große Beatle” beschützt von einer leider ein wenig abwesend aussehenden Yoko Ono. Provokant aber neuartig.

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Life – To the moon and back vom April 1969

Life - To the moon and back

Fotodokumentation zur ersten Mondlandung 1969. Es geht nicht nur darum, auf dem Mond zu landen, sondern den Menschen klar zu machen, dass Amerika fortschrittlich ist und die Technik in der Hand hat. In Zeiten des Kalten Krieges war es den Amerikanern besonders wichtig, den Sowjets ihre technische Überlegenheit klarzumachen und der ganzen Welt zu zeigen, dass Amerika den alten Menschheitstraum möglich machen konnte.
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Demi Moore als schwangere Frau vom August 1991

Demi Moore als schwangere Frau

1991 posierte die noch mit Burce Willes verheiratete nackte und hochschwangere Schauspielerin Demi Moore auf dem Titel der Modezeitschrift “Vanity Fair”. Damals ein mittelschwerer Skandal, heute kaum bemerkenswert.

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Esquire – Mohammed Ali vom April 1968

Esquire - Mohammed Ali

Von Pfeilen gespickter Muhammed Ali auf dem Titelblatt des Magazins “Esquire”. Auf diesem Bild ist er nicht etwa im Nahkampf im Ring zu Boden gegangen, sondern aus der Distanz durch Pfeile getroffen. Cassius Marcellus Clay Jr., so sein richtiger Name, war Ende der 60er Jahre auf dem Höhepunkt und sofort danach auf dem Tiefpunkt seiner Karriere angekommen. 1967 wurde ihm sein Titel aberkannt, weil er den Wehrdienst nicht angetreten hatte. Er wurde zu fünf Jahren Gefängnis (gegen Kaution auf Bewährung) verurteilt und erhielt für die nächsten drei Jahre keine Boxlizenz. Erst 1970 startete er sein Comeback. Für mich ein bewundernswerter Kämpfer.

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Times – Schah Mohammad Reza Pahlavi vom September 1978

Times - Iran in Turmoil

Mohammad Reza Schah Pahlavi war von 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution am 11. Februar 1979 Schah von Persien (dem heutigen Iran) und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron. Am Freitag den 8. September 1978 kam es zu einer dramatischen Zuspitzung der politischen Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition, die als Schwarzer Freitag in die Geschichte Irans eingehen sollte. Die Regierung hatte Truppen aufgeboten, um den weiteren Demonstrationen in Teheran Einhalt zu gebieten. Auf dem Jaleh-Platz in der Innenstadt Teherans wollten Soldaten einen Demonstrationszug mit Schüssen in die Luft zum Stehen bringen. Wenige Minuten später lagen tote Demonstranten und Polizisten auf dem Platz, ohne dass klar war, wie es zu den tödlichen Schüssen gekommen war.
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Times – President Obama vom Mai 2009

Time - Obama

Barack Hussein Obama ist seit dem 20. Januar 2009 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten als erste Afroamerikaner in diesem Amt. Er wird gern gelassen, cool, unerreichbar in der Durchsetzung und unfassbar sympathisch dargestellt. Im Arbeitsleben soll er dagegen auch unerbittlich hart sein können. – Ein total krasser Typ. So muss ein Präsident der Vereinigten Staaten sein!
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Vogue – Miss Obama vom März 2009

Vogue Miss Obama

Nach der Wahl Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten fiel ihr die Rolle als neue First Lady im Weißen Haus zu. Während der Auftritte an der Seite ihres Mannes Barack findet sie bei der Presse große Beachtung wegen ihres stilsicheren und modischen Auftretens. Für das oben gezeigte Cover der US-amerikanischen Ausgabe der Zeitschrift Vogue vom März 2009 wurde Michelle Obama von Annie Leibovitz fotografiert. Misses Obama ist nach Hillary Clinton die zweite First Lady auf der Titelseite.

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Life – Michael & Son vom Dezember 1997

Life - Michael & Son

Von der zweiter Ehe mit Deborah Jeanne Rowe ging ein Sohn Namens Michael Joseph Jackson Jr., genannt Prince Michael Jackson Jr. hervor. Dass Michael überhaupt Vater werden konnte, hatte viele überrascht, da das Gerücht umging, dass Michael Jackson homosexuell gewesen sein sollte. Michael Jackson war 1996-97 mit seiner HIStory auf Welttournee und trat bei über 80 Konzerten vor fast 5 Millionen Menschen auf. Nach dieser Tour wurde es erst einmal sehr ruhig um ihn.
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Times – Die Frauen der Politiker vom Oktober 1974

Times - Politicas Wives

Drei berühmte Frauen, die jede für sich eine harte Prüfung des Schicksals über sich ergehen lassen mussten. Joan Kennedy war die Ehefrau von Edward Kennedy, bis sie 1982 geschieden wurden. Die häufigen Seitensprünge ihres Ehemannes hatten sie in den Alkoholismus getrieben. Sie setzte sich für Behinderte und Krebskranke ein. Patricia Nixon war die Ehefrau des Präsidenten, der sich sich selbst über das Gesetz gestellt hatte (Watergate-Affäre). Sie setzte sich dafür ein, dass taube und sehbehinderte Menschen, diejenigen nicht Englisch sprechen und körperlich Behinderte das Weiße Haus besichtigen konnten. Betty Ford, die Ehefrau des 38. US-Präsidenten litt lange Zeit ebenfalls unter Alkoholismus, sie kam aber von dieser Krankheit durch Therapie los und gründete das Betty-Ford-Center, eine Suchtklinik, die noch heute von vielen Prominenten “besucht” wird.
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Rolling Stone – John Travolta vom August 1983

Rolling Stone - John Travolta

John Travolta spielt in Filmen mit wie Saturday Night Fever (1977), Grease (1978) und Staying Alive (1983). Aber in keinem Film war er nackt, nur einmal halbnackt wie Tarzan auf dem Cover vom Rolling Stone und das zu einer Zeit, als das Filmmotto “Staying Alive” für John Travolta zum Lebensmotto geworden sein muss, denn 1984 wurde er dafür sogar als schlechtester Schauspieler des Jahrzehnts nominiert, während die Filmmusik 1984 für einen Grammy nominiert wurde. Deshalb wahrscheinlich der nackte -entzauberte- Travolta.
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Rolling Stone – Britney Spears vom Oktober 2003

Rolling Stone - Britney Spears

Für viele war Britney eine Traumfrau. Für mich hat sie zu viel von Barbie. Sie wirkt auf mich immer wie eine Frau, die gern ein Star sein wollte, aber immer ein Sternchen blieb. Aber wenn man sich die Coverbilder von 2003 anschaut, hat sie schon eine enorme Anziehungskraft.
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Rolling Stone – Quentin Terrentino und Uma Thurman vom April 2004

Rolling Stone - Quentin Terrentino und Uma Thurman vom April 2004

Uma Thurman und Quentin Tarantino arbeiten gerne zusammen, hier in der Zeit als Kill Bill 1 und 2 aktuell waren. In Kill Bill 1 hatte Tarantino sogar eine Statistenrolle. Wir sehen hier auf dem Cover eine feste Freundschaft zweier sehr ausdrucksstarker Menschen.
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Vogue – Heidi Klum vom Juni 2009

Vogue - Heidi Klum

Endlich einmal ein Bild, auf dem Heidi Klum nicht fröhlich aussieht, sondern wie eine ernstzunehmende Frau. Das Bild hat für mich eine enorme Ausstrahlungskraft.
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Life – Michael Jackson Familie vom September 1971

Life - Michael Jackson Familie

Auf dem Cover sehen wir eine interessante Darstellung der Künstlerfamilie Jackson, denn die Eltern stehen abgetrennt von den Kindern, die die “Jackson Five” bildeten. Von Familieneintracht kann ich nicht viel entdecken… Der Lead-Sänger dieser Gruppe steht ganz oben auf der Leiter, es ist Michael Jackson.
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Esquire – Angelina_Jolie vom Juli 2007

Esquire - Angelina Jolie

Kurz nach der Trennung von Jennifer Aniston von Brad Pitt hat Angelina Jolie sich im Juni 2007 so auf dem Cover von Esquire abgebildet. Wahrscheinlich wollte sie sagen: Ich bin besser als Du.

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Life – To the American People vom Juni 1945

Life - To the American People

Der amerikanische Staat bittet auf dieser Ausgabe von LIVE seine Bürger darum, Kriegsanleihen zu zeichnen, damit der Krieg schnell beendet werden kann und die amerikanischen Soldaten schnell nach hause gebracht werden können. Ein wirklich eindringlicher Appell.

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Life – Drama of life befor birth vom April 1965

Life - Drama of life befor birth vom April 1965

1961 hatte Präsident J.F Kennedy versprochen, den ersten Menschen auf den Mond und sicher wieder zurückzubringen. Die Vorbereitungen dazu liefen auf Hochtouren, als dieses Titelbild statt in den Kosmos in den Menschen hinblickt und die Menschwerdung eines Fötus in einer Augenblicksaufnahme festhält. Hier verbinden sich Makro- und Mikrokosmos auf eigentümliche Art und Weise.

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Life – Vietnam vom April 1965

Life - Vietnam vom April 1965

“Mit mutigen Männern auf einem tödlichen Flug”, das Grauen des Kriegs an sich in illusionslosem Schwarz-Weiß. Ein sehr bewegendes Bild.

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Time – Woody Allen vom Juli 1972

Time - Woody Allen

“Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten” war der große Erfolg von Woody Allen in diesem Jahr. Was lag da näher, als den Schöpfer dieses Films selbst zu befragen?

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George – Cindy Crowford vom Oktober 1996

George - Cindy Crowford

Ein Jahr nach ihrer Scheidung von Richard Gere ist Cindy Crawford und 1995 das bestbezahlte Model der Welt. Hier sehr stark, sehr männlich, aber trotzdem irgendwie sexy abgebildet.

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Esquire – Bill Clinton vom Dezember 2000

Esquire - Bill Clinton vom Dezember 2000

So sieht jemand aus, der mit seinen Taten zufrieden ist und sich endlich ausruhen kann: Bill Clinton einen Monat, bevor er sein Amt als US-Präsident abschloss. So sollte man aussehen, wenn man auf seine Vergangenheit zurückblickt: stolz, zufrieden und mit einem Lächeln.

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Time – 11 September 2009

Time - 11 September 2009

Fast jeder von uns weiß noch, wo er am 11. September 2001 war, als das World Trade Center einstürzte. Ds Time Magazin wählt hier den ersten Einschlag als Titelbild, den Moment, der uns allen noch im Gedächtnis ist. Erschütternd.

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Life – Mondlandung vom Juni 1969

Life Mondlandung

„That’s one small step for man, one giant leap for mankind”, (Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gigantischer Sprung für die Menschheit) Neil Armstrongs legendärer Spruch in ein Bild umgesetzt: Wir haben die ersten menschlichen Abdrücke auf dem Mond hinterlassen.

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Sounds – Blondie vom Mai 1979

Sounds - Blondie vom Mai 1979

Heart of Glass, Blondies erster internationaler Hit, kam 1979 heraus.

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People – Diana – September 1997

People - Diana

Die “Königin der Herzen”, zwei Wochen nach ihrem Tod auf dem People Magazin. Ihre Ausstrahlung hat auch mich fasziniert, sie wirkte manchmal wie ein Engel. Was ich an diesem Cover faszinierend finde ist: Dianas Bild ist ohne Texte. Ohne Kommentar. Faszinierend weil: Manchmal muss auch nichts sagen!

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Newsweek – The Nixon Tapes vom Juli 1973

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Eine fantastische Fotomontage, auch wenn das Tonband natürlich antiquiert wirkt, ist die Aussagekraft dieses Fotos enorm. Die Watergate Affäre – Richard Nixon behauptet schließlich in einem Interview mit dem David Frost, dass er sich als Präsident nicht an die Gesetze seines Landes halten muss. Absolut unglaublich.

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Esquire – Andy Warhole vom Mai 1969

Esquire - Andy Warhole

Andy Warhol ertrinkt in einem seiner bekanntesten Werke, den Campbell’s-Suppendosen. Warhol wird als Symbol für die amerikanische Avantgarde genommen, die ihren endgültigen Abstieg und totalen Zusammenbruch vor sich hat. Einen Menschen in seinem eigenen Werk untergehen zu lassen, das ist ein tragischer Blickwinkel auf die Dinge. Ungewohnt und schwer zu verstehen, wie manche Werke von Warhol.

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National Geographic – Kind aus Afghanistan vom Juni 1985

National Geographic - Kind aus Afghanistan

Ein Bild aus der Zeit des Sowjetisch-afghanischen Krieges, dieses Mädchen hat eine aussergewöhnliche Ausstrahlung, man kann sich der Wirkung dieses Bildes kaum entziehen.

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Bunte – Sophia Loren von Mai 1965

Bunte - Sophia Loren

Sophia Loren, eine wirklich schöne Frau, mit einer weichen, aber dennoch selbstbewussten Ausstrahlung. Schön finde ich dieses Cover aus Anlass der Bambi-Verleihung, passt zu ihren rehbraunen Augen…

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Times – Person of the Year You vom Januar 2007

Times - You

Du bist die Person des Jahres 2007, denn Du kontrollierst das Informationszeitalter. Abgebildet ist ein Computer, denn eigentlich kontrollieren Computer die Welt mittlerweile. – Ein einfach wirkendes Bild mit einer enormen Aussagekraft.

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Life – John Kennedy vom Januar 1961

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Die Amtseinführung von John F. Kennedy im Januar 1961. Das Bild erinnert mich sofort an das Attentat auf ihn, über zwei Jahre später. Von diesem Präsidenten ging eine ganz besondere Ausstrahlung aus, die auf diesem Bild sehr gut eingefangen ist.

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Parade Alfred Hitchcock Vera Miles von Januar 1957

Parade Alfred Hitchcock Vera Miles

Alfred Hitchcock mit Vera Miles, der Favoritin für seine Filme. Das Bild wirkt wie ein sehr gelungener Schnappschuss, aber das kann nicht sein, wenn Alfred Hitchcock auf einem Foto zu sehen ist. Sehr sympathisch und echt fotografiert.

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Times – Ist Gott Tod? – vom April 1966

Times Is God Dead

Ist Gott tot? Eine Frage, die schon Friedrich Nietzsche beschäftigte, weil er den Untergang der christlichen Moral beobachtet haben wollte. Hier auf dem Time Magazin wird die Frage in Rot auf Schwarz gestellt, die beiden Farben werden dem Teufel zugeordnet. Eine Frage, die nur jeder für sich beantworten kann.

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Life – Anne Frank vom August 1958

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Das nach dem Krieg von ihrem Vater Otto Frank veröffentlichte Tagebuch der Anne Frank gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur für alle Opfer der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Auch die Zeitschrift Life macht sich ein Bild davon.

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Time – Arnold Schwarzenegger vom August 2003

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Arnold wer? Gouverneur? Arnold und Politik? Das war doch für uns alle eine krasse Story, oder? Auch für die Time. Aber er ist es bis heute geblieben.

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Time – Bill Clinton vom February 1998

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Bill Clintons zweite Amtszeit wurde von einer Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky überschattet. In der Folge wurde ein Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton eingeleitet, das jedoch scheiterte. Auf Druck von Medien und Öffentlichkeit machte der Präsident schließlich ein Halbgeständnis, demzufolge er nur Oralsex mit Lewinsky hatte.

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Time – Bill Gates vom April 1984

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Computersoftware wird so wichtig, dass Bill Gates es 1984 schon auf die Time geschafft hat. Für ein Computer-Nerd eine große Ehre. Für die Welt der Anfang vom Fortschritt im Bereich der Computertechnologien.

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GQ – Tom Cruise – Man of the Year vom Dezember 2004

Tom Curise

Ich finde das Bild fantastisch. Es zeigt Tom Cruise so, wie man ihn sich vorstellt. Anfang 2004 trennten sich Cruise und Cruz, ihre Nachfolgerin wurde im April 2005 die Schauspielerin Katie Holmes. Es folgte eine Zeit, in der er sich in der Öffentlichkeit für Scientology einsetzte, sowie gegen Medikamente zur Behandlung von Depressionen und ADHS.

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Time – Helmut Schmidt vom Juni 1979

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Helmut Schmidt bleibt für mich der beste deutsche Politiker. Sogar das Time Magazin lässt eine eindeutig stolze Geste des Bundeskanzlers zu. Was für ein Erfolg für den Alt-Bundeskanzler.

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Life – John Kennedy vom Juli 1953

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Ähnlich wie bei Obama in der heutigen Zeit waren damals die Politikvorbilder die Kennedys. Lebensfroh, optimistisch, sportlich und engagiert.

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Spiegel – Helmut Schmidt – Der Lotse geht von Bord vom September 1982

Helmut Schmidt - Der Lotse geht von Bord

Das Spiegel Cover vom September 1982, auf dem Helmut Schmidt als „Lotse“ abgebildet ist, war eine Kopie der berühmter Karikatur des Rücktritt Bismarcks von 1890. Wahrscheinlich wollte die Spiegel-Redaktion einen Vergleich bringen, dass in beiden Fällen der jeweilige Kanzler sein Amt nicht freiwillig räumte. Was war passiert? 1982 war eine Zeit der Wachstumsschwäche und Arbeitslosigkeit. Der FDP-Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff hatte öffentlich Einschnitte ins soziale Netz sowie steuerliche Entlastungen für Unternehmen gefordert, was zu einer Entfremdung zwischen FDP und SPD führte. Am 17. September 1982 traten die FDP-Minister zurück. Schmidt führte bis zum Konstruktiven Misstrauensvotum am 1. Oktober 1982 eine Minderheitsregierung.

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Time – Richard Nixon vom Mai 1977

Richard Nixon und Frost

Weltweite Bekanntheit erlangte David Frost 1977 durch sein Interview mit dem amerikanischen Ex-Präsidenten Richard Nixon, der drei Jahre zuvor wegen der Watergate-Affäre hatte zurücktreten müssen. Das Interview, dessen vollständige Version insgesamt 28 Stunden dauerte und die über 12 Tage geführt wurden. Bei der Diskussion über Watergate äußerte Nixon die verstörende Ansicht, dass der Präsident über dem Gesetz stehe. Schließlich brachte ihn Frost dazu einzugestehen, die Interessen der US-amerikanischen Bevölkerung verraten zu haben.

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Time – Charlie Chaplin vom September 1931

Charlie Chaplin Time Cover

Charlie Chaplin ist nicht nur der Mann vor der Bühne sondern auch ein Geschäftsmann hinter der Bühne. 1919 gründete Charlie Chaplin zusammen mit Mary Pickford, Douglas Fairbanks und David Wark Griffith die Filmgesellschaft United Artists.

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Tenzin Gyatso der 14. Dalai Lama vom April 1959

Dalai Lama - Time Cover

Die Regierungszeit vom Dalai Lama war von 1950–1959. Die tibetische Exilregierung wurde von Tenzin Gyatso der 14. Dalai Lama in Anspruch genommen. Es ist eine Exilregierung, die den Anspruch erhebt, die rechtmäßige Regierung Tibets und der Tibeter zu sein. Sie wurde 1959 in Indien gegründet.

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Time – OJ Simpson von Juni 1994

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1994 wurde er wegen Mordes an seiner Ex-Frau Nicole Brown Simpson, von der er 1992 geschieden worden war, und ihrem Liebhaber Ronald Goldman angeklagt. Als klar wurde, dass O. J. Simpson Hauptverdächtiger sein würde, floh er in einem Geländewagen vor der Polizei, die ihn festnehmen wollte. Die Verfolgungsjagd quer durch Beverly Hills wurde live von einem US-amerikanischen Fernsehsender übertragen. Es war die erste „Verbrecherverfolgungsfahrt“, die live per Hubschrauber übertragen wurde. In einem spektakulären Prozess, der ebenfalls live vom US-amerikanischen Fernsehen übertragen wurde, sprachen ihn die Geschworenen überraschend frei. Der Prozess stand unter erheblichem öffentlichen und medialen Druck, da er innerhalb der schwarzen Gemeinschaften zum rassistischen Schauprozess gegen einen Amerikaner afrikanischer Herkunft stilisiert worden war. Entscheidender Auslöser für den Freispruch dürfte dann ein blutiger Handschuh gewesen sein, der von den ermittelnden Polizeibehörden als Täterkleidung benannt wurde, Simpson aber bei der Anprobe im Gerichtssaal nicht passte.

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Time – Saddam Hussein vom Dezember 2003

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Am 13. Dezember 2003 wurde Saddam Hussein von US-amerikanischen Besatzungstruppen festgenommen. Nach US-amerikanischer Darstellung wurde er nach einem Verrat eines früheren Gefolgsmannes, eines ehemaligen irakischen Geheimdienstlers, in dem Dorf Dur rund 15 Kilometer von seiner Heimatstadt Tikrit entfernt von amerikanischen Soldaten gefangen genommen. Demnach habe sich der einstmals mächtigste Mann des Landes zuletzt in einem engen gemauerten Erdloch vor einer ärmlichen Hütte versteckt gehalten. Als die Soldaten das Erdloch mit vorgehaltener Waffe inspizierten, habe sich Saddam Hussein ihnen kampflos und müde ergeben. In jedem Fall machte Saddam Hussein bei seiner Ergreifung einen recht heruntergekommenen Eindruck, wie das Foto von der Time belegt.

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The New Yorker – Schwarze Balken vom September 2001

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Das weltberühmte Intellektuellenblatt The New Yorker hatte kein Bild auf dem Cover: Es war schwarz. Der New Yorker trauerte offensichtlich um die zu diesem Zeitpunkt noch ungezählten Toten. Es ist sicher, dass das tiefe Schwarz des Covers die Menschen zum Innehalten bewegen sollte. In diesem tiefen schwarz erkennt man die Silhouetten der beiden ehemals höchsten Häuser der Welt.

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Steve Jobs Time 14 January 2002

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Steve Jobs betritt die Bühne und bringt Ästhetik mit. Seit dem hat sich die Computerwelt verändert. iPod, iTunes, iPhone, MacBooks etc. sind die Resultate. Die Mensch Maschinen Beziehung (ich nenne das “Der Fixierungscode”) sind erst durch die Produkte von Steve Jobs ebenfalls verändert worden. Er ist ein Schöpfer.

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Mir wird am Beispiel Musik immer Folgendes klar:

Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile unserer Kultur, wir hören täglich die neuesten Songs oder alte Klassiker im Radio, über den iPod, bei Last.fm oder versorgen uns mit Downloads von iTunes oder Soundcloud. Ich glaube, dass sich hier in kürzester Zeit etwas Neues auftun wird. Vorstellbar ist für mich, die Musik nicht mehr auf der Festplatte abzuspeichern, sondern ALWAYS ON zu beziehen. Statt MP3s und einzelnen Dateien, die per Online-Shopping auf die Festplatte heruntergeladen werden, glaube ich fest an eine monatliche Flatrate für sämtliche Musikinhalte, die man in seinem Leben hören kann, eine “Lifetime-Music-Flat”. Die Vorzüge des neuen Systems wären die, dass ich keine lokalen Dateien mehr bräuchte, wenn ich auf Reisen bin, auch die Einschränkungen bei meinem iPod würden entfallen.

Ideen und Umsetzungen für Flatrates gibt es heute schon genug: Videotheken-Flatrate, Musik-Flatrate, Klingelton-Flatrate, Bandbreiten-Flatrate – diese Systeme wären ohne großen Aufwand auch auf andere Bereiche ausdehnbar. Für die Bild- und Tonträger käme sogar eine “Content-Flatrate”, auch Kultur-Flatrate, in Betracht, die die Nutzung sämtlicher Ton- und Bildträger legal abdecken und trotzdem die Urheberrechte der Künstler wahren würde. Es bleibt zu diskutieren, ob diese sich auf einen Staat, die Europäische Union oder die ganze Welt anwenden ließe. Diese Entwicklungen wären auch deshalb interessant, weil sie uns unter Umständen von den riesigen Datenmengen auf unseren Festplatten befreien würden – wir hätte ja alle unsere Lieblingslieder immer online verfügbar; zudem würde die Umwelt durch weniger Datenträger weniger belastet.

(Aus dem Buch: Der Fixierungscode – Zabert Sandmann – Ab September 2009 im Handel.)

Anbei findet ihr einige der besten Online Musik Dienste:

amazingtunes.com

AmazingTunes.com – Hearing a new song before anyone else. Being there at the beginning, before they were famous. Music is about discovery. amazingtunes is about showcasing the best unsigned artists and bands. Start exploring today and discover something new.

deezer.com

Deezer.com – Part social network, all music. The site allows you to listen to free streaming music, build your own playlists, share them with friends and even embed music on other sites.

grooveshark.com

Grooveshark.com is a revolutionary music community that rewards users for sharing their music. Grooveshark was founded by three University of Florida students hell-bent on changing the music industry, and the world, forever.

ilike.com

ilike.com – Get personalized concert alerts from your favorite artists in iTunes. Share playlists and recommendations with friends. Join over 50 million music lovers across Facebook, Bebo, Orkut, hi5, and iGoogle.

last.fm

Last.fm empfiehlt dir Musik, Videos und Konzerte ganz nach deinem Musikgeschmack.

musicovery.com

musicovery.com Musicovery.com is the first interactive and personalized webradio enabling its users to generate in a few clicks a musical programme adapted to the various listening situations and their preferences.

jamlegend.com

jamlegend.com – Like the games Guitar Hero1 and Rock Band2, JamLegend simulates the thrill of rocking out for a sold out crowd while enabling features never before available in console games.

blip.fm

blip.fm – A blip is a combination of 1) a song and 2) a short message that accompanies it. The way you create a blip is to first search for a song that you want to hear (or a song that you want your listeners to hear), then add a short message (under 150 characters), finally you submit it. Submitting a blip is also referred to as “blipping”, so from here on out, when you read “he blipped my favorite track” it means “he submitted a blip that had my favorite song attached”.
Ähnliche Seiten: twt.fmTwiturm.comTwisten.FMSong.lyMusebin.wsTinysong.com

thesixtyone.com

thesixtyone.com – thesixtyone makes music culture more democratic: artists upload their work for review, but, rather than allow a stuffy suit in a boardroom to decide what’s good, thousands of listeners do.

meemix.com

meemix.com – MeeMix is a fun and easy music service which allows users to create and share personalized Internet radio stations and video channels for free.

jamendo.com

Jamendo.com – Auf Jamendo stellen Künstler ihre Musik frei zur Verfügung – Unlimitiert, kostenlos und legal.

midomi.com

midomi.com – midomi ist ein außergewöhnliches Tool für die Suche nach Musik, da für die Suche deine Stimme verwendet wird. Du kannst eine Melodie singen, summen oder pfeifen, um den Titel sofort zu finden und Kontakt mit Mitgliedern einer Community mit dem gleichen Musikgeschmack aufzunehmen. Probier’s mal aus. Es ist echt beeindruckend!

purevolume.com

purevolume.com – PureVolume is a website for the discovery and promotion of new music and emerging artists. Each artist has a profile that typically contains basic info, updates, photos, shows and music for streaming. Artists have the option of making each of their songs available for free download. Listeners and fans can also create profiles to interact with artists and each other, as well as track and share music they like.

Buzznet.com

Buzznet.com is a social media site where passionate fans interact in thousands of music communities. Buzznet has thriving fan communities in which fans actively participate by sharing millions of photos, videos and blog posts about their favorite bands. Buzznet offers music premieres, tour dates and exclusive editorial programming. Buzznet also offers music, with licenses from top labels.

flyfi.com

flyfi.com – FlyFi is the brainchild of Emergent Music — a technology company with a solid reputation for building powerful discovery tools for music lovers.

bleep.com

Bleep.com was launched in January 2004 by independent music and film company Warp. Being one of the first and most innovative music download stores, Bleep has since gained a Digital Music Award for Best Music Store, had over 1.8 million downloads, and cemented a reputation as the best download boutique store catering for passionate music fans.

kompoz.com

Kompoz.com is a new Web 2.0 social networking site for creating multi-track songs online with other musicians around the world. With Kompoz, you can collaborate with anyone to create and mix a new generation of independent music based on the open standards of the “Creative Commons”.

beatport.com

beatport.com – Beatport ist der führende Anbieter für Electronic Dance Music Downloads. MP3 und WAV Files in höchster Qualität. Wöchentliche Top10 DJ Charts. Mehr als 600.000 Tracks aus den Bereichen House, Techno, Electro, Trance, Drum & Bass, Minimal, Dubstep und zehn weiteren Dance Music Genres.

soundcloud.com

SoundCloud.com – SoundCloud lets you move music fast & easy. The platform takes the daily hassle out of receiving, sending & distributing music for artists, record labels & other music professionals.

Weitere Angebote sind:

findsounds.com – Finde Geräusche im Internet
JamStudio.com – Erstelle Deine eigene Gitarrenmusik online.
Live365.com – Einige tausende Online-Radio Stationen findest Du hier.

Große Anbieter: sevenload, iTunes, Yahoo Music, AOL Music, Imeem, Emusic und MP3 Tunes.

TOP -> Beste Live ACT: http://www.livebeats.com

Beste Online Flat Angebot gibt es bei Spotify.com
spotify.com

Ich wünsche euch viel Spaß beim Testen dieser Seiten. Über weitere Links im Kommentarfeld wäre ich dankbar.

Die Arbeiten an meinem Buch “Der Fixierungscode” haben mich viel gelehrt. Zum Beispiel ist mir beim Schreiben des Twitter-Kapitels klar geworden, wie sehr ich mein Blog vernachlässigt habe. Man kann seine Gedanken kurz in Twitter fassen und hoffen, dass dieser “Geistesblitz” jemandem weiterhilft. Aber eine Kommunikation, eine Interaktion mit anderen ist nicht unbedingt das, was Twitter ausmacht, denn Twitter ist ein Informations- und vielleicht ein Unterhaltungsmedium. Das sieht man daran, dass Stars und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gerade dabei sind, die “Twitter-Charts” aufzumischen.

Twitter ist eine Bereicherung in der Kommunikation mit den Followern, die nicht nur Fans sein müssen, denn auch Journalisten der Boulevard-Presse bedienen sich aus dieser Quelle. Aber welche Conversionrate erziele ich mit meinen Tweets?

http://tr.im bietet dazu hervorragende Tools, die die Bewertung des eigenen Twitter-Accounts endlich aus der “gefühlten” Erfolgsmessung herausbringen.

tr.im

Die Zukunft von Twitter und von Auswertungstools dafür sieht gut aus, aber auch heute schon kann man gutes Social Web Monitoring betreiben; ich nutze folgende Tools dazu:

http://search.twitter.com – Echtzeitsuche in Twitter, eine Suche nach Inhalten, die im dem Moment der Suche aktuell sind
http://google.de/blogsearch – Echtzeitsuche für Blogeinträge
http://technorati.com – Blogsuche
http://alexa.com – Alexa Internet, ein Internetdienst, der Statistiken über die Zugriffe auf eine Website ermittelt
http://blogoscoop.net – Blogoscoop ist ein Informationsportal und Ranking-Tool für Blogs, bzw. Blogger und die Leser von Blogs.
http://backtweets.com/ – Mit Backtweets kann man als Blogger überprüfen, wer von Twitter aus auf sein Blog verlinkt
(Weitere Links in dem Kommentarfeld wäre ich dankbar)

Twitter ist unbestritten ein modernes, unterhaltsames Tool, aber die wirklich Nutzen bringende Kommunikation findet in Blogs statt. Ein Blog sollte immer dazu dienen, mit den Lesern und ihren Kommentaren zusammen eine Entwicklung, einen Lernprozess einzuleiten, der alle Beteiligten ihren persönlichen Problemlösungen näherbringt, oder aber neue Impulse für die digitale Welt im allgemeinen schafft.

Zu diesem Thema werde ich in den nächsten Tagen noch mehr schreiben.

Mittlerweile folgen mir knapp 4800 Leute bei Twitter. Darunter tummeln sich zahlreiche Menschen aus aller Welt. Sie sind Persönlichkeiten aus der digitalen Welt – und viele von ihnen sind “Digital Natives” in reinster Form. Wenn fast 4800 Menschen täglich ihr Gehör einer einzelnen Stimme schenken, übernimmt man ab einen bestimmten Zeitpunkt sehr viel Verantwortung für die Informationen, mit denen man an die Netzöffentlichkeit geht. Die Verantwortung über seine Tweets wirkt sich in manchen Fällen aus wie eine Bürde, der man sich bewusst werden muss, wenn man Twitter nutzt.

Was diese von mir sehr positiv aufgefasste Verantwortung in meinem Fall bedeutet, möchte ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten. Sobald ich meinen Twitterstream beobachte, entdecke ich im Durchschnitt fünf bis acht Links, die ich der Allgemeinheit zu verschiedenen interessanten Themen zur Verfügung stelle. Gepaart mit jeweils einem oder zwei persönlichen Tweets sowie Retweets über Aussagen anderer Twitteruser macht dies schon einen großen Teil des täglichen Verantwortungsbereiches gegenüber meinen Followern aus. Natürlich kommen die Konversationen über Direct Messages oder @Replies nicht zu kurz. Weil ich Verantwortung über meine Tweets nach außen zeigen möchte, müssen Inhalte trotz manch kleiner Nebensächlichkeit vor allem interessant wirken, aktuell und informativ sein. Twitter sollte jedoch nicht als “Chat” missbraucht werden. Man muss nicht jedem einem Replies schenken.

Doch was veröffentliche ich eigentlich? Im Prinzip stelle ich mein Gedankengut als einen sehr verkürzten Text jedem zum Mitlesen bei Twitter ins Netz. Wenn man hier einen Vergleich mit Büchern hinzuzieht, könnte Twitter wie ein “Abstract” oder wie eine Zusammenfassung des Gedankenguts funktionieren. Komprimiert auf nur 140 Zeichen, öfters auch kürzer. Ich folge dabei wie ich bereits schrieb in der Regel nur noch Twitterusern, die ich durch ihren echten Namen oder durch ihre Netzaktivität identifizieren kann. Natürlich mischt sich alles als kleiner Bevölkerungsdurchschnitt der Netzkultur zusammen, doch zum ersten Mal tauscht man sich direkt mit Topentscheidern aus Branche aus. Auch Unternehmen, die als Vorbilder gesehen werden, wirken durch Twitter enorm authentisch, wenn ihre Mitarbeiter neben einem allgemeinen Informationskanal bei Twitter auch selbst wahrgenommen werden. Außerdem bin ich wirklich kein Star-Follower, sondern interessiere mich größtenteils für deutsche Twitteruser oder Freunde aus der Wirtschaft – nebst den Persönlichkeiten des Web 2.0, die auf internationaler Ebene sich Rang und Namen geschaffen haben, oder die man einfach persönlich kennenlernen kann.

Was viele Blogger bei aktivem Konsum von Twitter beobachten konnten, kann ich für mich ebenfalls feststellen. Regelmäßiges Twittern führt zu einer deutlich geringeren Frequenz beim Bloggen. Mit jeder kurzen Nachricht fällt ein Gedanke weg, den man bisher in sehr ausführlicher Form ins Blog stellen konnte. Das könnte ich hier auch mit 140 Zeichen anstellen, möchte jedoch die ausführliche Ebene im Blog gelangen.

Eine kreative Kurznachricht entsteht meist spontan, während man beim Bloggen fundierter zu Werke ist. Ungefähr so, als ob man Online Journalismus mit Gebrabbel vergleichen könnte. Doch hier ist keine selektiv arbeitende Redaktion am Werk, sondern ein einzelner Mensch, der seinen Followern unglaublich viele Themen und Handlungsstränge in die Hand wirft, und von ihnen erwartet, etwas Eigenes für sich daraus zu stricken. Die Entscheidung des Follower solch ein Gebrabbel zu lesen kann entscheidend für zukünftige Retweets oder Konversationen sein. Vielleicht entsteht so eine “Brabbelsucht” über bewegende Themen, die nicht nur in den emotional tiefgreifenden Momenten unserer Zeit, wie z.B. bei der Notwasserung im Hudson River oder der Gräueltaten in Winnenden, an den Tag gelegt wird. Man merkt bei Twitter sehr schnell selbst, dass neue Themen unverhofft für viele Menschen interessant werden, weil sie wie “heiße Ware” in diesem Kreativpool des Gedankenguts bei Twitter besprochen werden. Sobald die Massenmedien über das Thema berichten, ist man bei Twitter bereits vollkommen versorgt.

Vorteil hier:
Das Copyright liegt beim User. Twitter sagt dazu in Ihren Terms (What’s Yours is Yours):
We claim no intellectual property rights over the material you provide to the Twitter service. Your profile and materials uploaded remain yours. You can remove your profile at any time by deleting your account. This will also remove any text and images you have stored in the system.

Zum Abschluss möchte ich unbedingt darauf hinweisen: Bei Twitter darf man nicht akribisch sein. Wer sich über Rechtschreibung in diesem lebendigen Medium aufregt, hat nicht verstanden, dass viele Menschen mobil Twitter nutzen und manche Autokorrektureinstellung des Mobiltelefons einfach in der kurzen Zeit einen falschen Vorschlag macht. Es ist bei Twitter nicht ausschlaggebend alles richtig zu machen, denn auch Fehler überzeugen bei der Authentizität eines Twitterusers. Ich mache daher gerne mal hier und dort einen kleinen Fehler – trotzdem kommt meine Nachricht an, oder nicht? :)

Heute bemerkte ich zwei wesentliche Dinge bei Twitter. Zum einen sind die Top-Twitter-User immer wieder ein Kreis von wenigen, und zum anderen spreche ich mich immer stärker gegen die pure Anonymisierung von Twitter-Accounts aus. Warum das so ist, erkläre ich kurz:

Wer bei Twitter erfolgreich ist, findet sich in kürzester Zeit auf diversen Listen wieder. In den Deutschen Twittercharts oder bei mit140zeichen.de bewegt sich an der Spitze recht wenig. Auch bei Twitter.Grader zeugen die “elitären Listen” von wenig Veränderungen. Wer sich als Platzhirsch in den Top-Positionen aufhält, wird von vielen anderen Twitter-Usern wahrgenommen. Der Verlinkungsgrad zwischen den Followern und den following-Werten spricht für sich – wer kontinuierliche, beständige Steigerungen demonstrieren kann und sehr aktiv mit der Twittergemeinschaft kommuniziert, bleibt nicht auf der Strecke, sondern ganz oben auf der Liste.

Für mich ist mittlerweile sehr wichtig, dass Twitteruser ihre echten Namen im Profil hinterlegen. Nur auf obskuren Nutzernamen gebildete Profile interessieren mich immer weniger. Ich folge nicht um des Folgens Willen, sondern weil mich die Informationen der Person interessieren. Wer keine Person, sondern nur ein unbekannter Nickname ist, wird mich und anderen Top Twitter Usern auf Dauer nicht interessieren.

“Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.” – Ingeborg Bachmann

Dieses Jahr steht unter einem ganz besonderen Stern: Wissensaustausch, Link-Share und E-Learning werden sehr dominante Rollen in unserem Leben einnehmen. Die Menschen werden in Zukunft viel stärker E-Learning nutzen, weil sie mehr Zeit haben, um sich persönlich für ihre eigene Reputation zu engagieren. Wir haben durch das Netz mittlerweile weltweit Freunde und es bewegt einen sehr verschiedene Sprachen lernen zu wollen. Sehen wir von klassischen Online-Wörterbüchern ab, versuchen mittlerweile zahlreiche Dienstleister den Menschen das Lernen zu erleichtern. Vor allem positionieren sich relativ neue Web-Anwendungen als Vorreiter, indem durch den Community-Gedanken, den Austausch mit Muttersprachlern und den im System hinterlegten Informationen das Lernverhalten jedes einzelnen positiv bereichert wird. Hablas español? Do you speak english? Tu parles français? Jeder kann Sprachen lernen – das ganze Leben lang, dafür gibt es kein zu jung oder zu alt.

Wieso sollte ich Fremdsprachen lernen?

  • Immer mehr Unternehmen werden globaler und stellen bevorzugt Personen ein, die bereits über Fremdsprachenkenntnisse verfügen.
  • Eine Fremdsprache zu beherrschen stärkt das Selbstvertrauen und die Ausdrucksweise.
  • Die Kultur und Lebensanschauung von verschiedenen Ländern kann man besser verstehen.
  • Die Menschen die verschiedenen Sprachen beherrschen sind die Personen die Barrieren zwischen den Völkern abbauen.
  • Das Netz ist multilingual.

Deswegen bietet das Netz heute vereinfachte Formen Sprachen zu lernen. Ich möchte in meinem Blogeintrag einige dieser Dienste (Deutsch als Grundlange) vorstellen:

Babbel | Sprachen online lernen


www.babbel.com
Babbel ist eines der relevantesten Tools, um Fremdsprachen zu lernen. Das Angebot beinhaltet neben der Community eine Aussprachehilfe, Vokabeltrainer und zusätzliche einfach nutzbare Lernfunktionen.

Learnship | Sprachen online lernen


www.learnship.de
Lernship bietet ein effektives Englisch lernen in einem hochwertigen Live-Unterricht im virtuellen Klassenraum. Sprechen Sie Live im virtuellen Klassenzimmer über Headset oder Telefon mit Lehrern aus aller Welt. Das lernen soll so aufgebaut sein, wie beim Auslandaufenthalt.

Palabea | Online Sprachen lernen


www.palabea.net
Das aus Berlin stammende Palabea zeigt in seiner Community zahlreiche Inhalte von Nutzern sowie Videos und Audioinhalte.

Babelyou | Sprachen online lernen


www.babelyou.com
Diese Community vernetzt wiederum Sprachpartner mit entsprechenden Profilen – eine direkte Lernfunktion ist auf den ersten Blick nicht zu finden.

Lingorilla | Sprachen online lernen


www.lingorilla.com
Lingorilla ist eine weltweite Community aus Deutschland die auf EduTainment setzt und stellt seit kurzem sein laut eigener Aussage “innovatives audio-visuelles Angebot zum Sprachenlernen” im Internet als WebTV-Sendeformat bereit. Bedeutet, dass man in Lerngruppen zusammen schließen und auf eine Vielzahl von Lehrvideos zugreifen kann.

Edufire | Sprachen online lernen


www.edufire.com
Dieses Portal setzt auf Videochats mit Muttersprachlern oder Sprachlehrern, die gegen entsprechende Gebühren ihr Wissen vermitteln.

Busuu | Sprachen online lernen


www.busuu.com
Hier wird wieder der Community-Gedanke ausgelebt, um direkt von Muttersprachlern zu lernen. Eine zukünftige Premiumversion verspricht weitere Lerntools.

Linkua | Sprachen online lernen


www.linkua.com
Linkua verbindet mit seinem ursprünglich spanischen Portal Sprachlehrer und Schüler. Ein Austausch über VoIP mit den Muttersprachlern bildet dabei den Schwerpunkt des Lernens. Die Lektionen sind gegen eine Gebühr wie auf einem Marktplatz buchbar.

Wijng | Sprachen online lernen


http://english.wijng.com
Auf Wijng findet man Grammatik-, Hör- und Leseübungen aller Art, die Fremdsprachen lernen erleichtern.

Myhappyplanet | Sprachen online lernen


www.myhappyplanet.com
Das Angebot ist vornehmlich in reiner Textform erhältlich und wird durch die Community beigesteuert. Eigenständiges Lernen und eine Erfolgskontrolle scheinen zu fehlen.

italki | Sprachen online lernen

italki | Sprachen online lernen
www.italki.com
italki.com bietet Ihnen alles, das Sie zum Sprachen lernen benötigen. italki ist ein Soziales Netzwerk und eine Online-ressource zum Lernen von Fremdsprachen.

Livemocha | Sprachen online lernen


www.livemocha.com
Originaltext: The Social Way to Learn a Language. Connect with native speakers around the world. Improve at your own pace with free online lessons

Mango Languages | Sprachen online lernen


www.mangolanguages.com
Originaltext: Mango is designed to equip you with conversational abilities from the very start. Whether you’re learning how to order a pizza or ask when the game starts, Mango immerses you in real, everyday conversations in 12 different language courses.

Trotz der Vielfalt dieser innovativen Lernmethoden ist die offizielle Anerkennung für den Lernenden noch ein Problem. Welche Urkunde und Zertifikate kann man erhalten? Das Bestehen eines Online-Kurses ist nur ein Garant dafür, dass das Lernen durch entsprechendes Training funktioniert – die Sprache aktiv zu sprechen und den schnellen Wortfluss von Muttersprachlern direkt zu verstehen ist jedoch eine vollkommen andere Thematik.

Abschließend möchte ich noch folgendes betonen: Die Kommunikation im Internet tut dabei ihr übriges, Menschen miteinander zu vernetzen und Sprachbarrieren in Form des Lernens zu vereinfachen. Der verbale Austausch mit Freunden und Bekannten über Skype und ebenfalls über Twitter bietet kostengünstige Alternativen. Der Zugriff auf potentielle Mitarbeiter direkt aus ihrem Heimatland wird durch die Globalisierung viel einfacher. Ein Sprachstudent als Mutterspracher ist wesentlich günstiger zu beschäftigen als ein vergleichsweise teurer Übersetzungsdienst.

Was ich bereits heute weiß ist, dass das individuelle Lernen viel stärkere Erfolgsmomente bietet, als ein gruppendymanischer Kurs in einer Weiterbildungsstätte. Während in klassischen Gruppenkursen sehr auf den Lehrplan eingegangen wird, kann ich meine Lektionen gemäß meines Wissens und meiner Lerngeschwindigkeit anpassen.

Ich finde diese Entwicklung gigantisch und hoffe, dass sich für diese Portale auch die geeigneten Zielgruppen finden. Solltet ihr weitere Dienste kennen würde ich mich freuen, wenn ihr das ins Kommentarfeld posten könntet. Ich werde dann diese Dienste ebenfalls in die Liste mit aufnehmen, damit man ein Gesamtüberblick bekommt. Vielen Dank.

Was ist Twitter? -> Man kann mit 140 Zeichen, ähnlich einer SMS, Aussage machen und diese direkt an alle seine Follower senden. Auf Twitter folgt man Leuten “folgen” also lesen was diese in der sogenannten “Timeline” publizieren. Was Twitter richtig spannend macht, ist die Möglichkeit auch mobil zu twittern. Die Stärke von Twitter liegt unter anderem darin, sich mit anderen Web Applikationen zu verbinden. Anbei findet ihr genau so eine Liste der besten Online-Twitter Tools, Twitter Services und Twitter Statistiken zum ausprobieren, verlieben und natürlich zum weiter empfehlen. Wenn man in die Twitter Welt eintaucht, bemerkt man schnell, dass die Twitter-Galaxie ENORM groß ist.

dlvr.it

dlvr.it provides bloggers, publishers and brands a way to instantly syndicate content and expand their reach on the social web and into new channels.

TwileShare TwileShare is a free service that allows you to share files on Twitter. Supported file types include: PNG, GIF, JPG, DOC or PDF.

SnapBird snapbird Suchmaschine für alte Twitter Nachrichten.

Tweetree Originaltext: Tweetree puts your Twitter stream in a tree so you can see the posts people are replying to in context. It also pulls in lots of external content like twitpic photos, youtube videos and more, so that you can see them right in your stream without having to click through every link your friends post.

twtpoll twtpoll | TwitterUmfragetool für Twitter.
Twittercounter Originaltext: Add a daily updating TwitterCounter to your blog so everybody can see how popular you are. First Check your Twitter Account by entering your username in the search box, then go to our button code page and copy the code.

Twilert Originaltext: Twilert is a Twitter application that lets you receive regular email updates of tweets containing your brand, product, service, well any keyword you like really.

Twitter grader Originaltext: Check out the Twitter Elite for some TwitterGrader rockstars. Ähnliche Seiten: Twitterholic

Social Mention Originaltext: Social Mention is a social media search engine that searches user-generated content such as blogs, comments, bookmarks, events, news, videos, and microblogging services.

Splitweet Originaltext: Viele Twitter-Accounts, einfache Verwaltung, ein Tool. Ihre Produkte auf einen Blick. Der beste Twitter-Client für Power-User und Firmenkunden.

Twistory Originaltext: Add your Twitter backlog feed to your favorite calendar application and browse through your personal Twitter diary, making your Twitter history both fun and useful!

bit.ly bit.ly Originaltext: bit.ly is an URL shortening service to prepare long URLs for use with status updates in social networks like Twitter or Identi.ca.

Twuffer Originaltext: Twuffer allows the Twitter user to compose a list of future tweets, and schedule their release.

TweetDeck Originaltext: TweetDeck is an Adobe Air desktop application that is currently in public beta. It aims to evolve the existing functionality of Twitter by taking an abundance of information i.e twitter feeds, and breaking it down into more manageable bite sized pieces.

Geocodearth Originaltext: A fun service where you can watch live tweets from Twitter on a virtual 3D globe of the earth. You can send your own tweet and watch it come in from the site. There’s also a downloadable screensaver. Ähnliche Seite: Twittervision | Twittermap

Twellow Originaltext: The explosive growth of online social media has led to unprecedented opportunities for finding and connecting with people of experience and expertise in your areas of interest. However, sifting through the overwhelming volume of content and services in order to connect with people you want to find can be daunting and frustrating. Ähnliche Seiten: Justtweetit

Twitter Search Original Twitter Serach Ähnliche Seiten: Find new friends on Twitter

Twitbacks Originaltext: In less than 2 minutes… Brand yourself on Twitter by creating your very own Twitter background. Simply add your photo, logo and contact information. Then choose a theme and TwitBacks will automatically create a Twitter profile background. [Thx worka] Ähnliche Seiten: Twitterpatterns | Mytweetspace (sehr gut)

Friendorfollow Originaltext: Who are you following that’s not following you back? Who’s following you that you’re not following back?

******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* Das Buch zum Twitter: Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0 hilft Ihnen von den ersten Schritten bis hin zur professionellen Nutzung dieses Dienstes. Sie lernen Strategien, Programme und Anwendungen rund um Twitter kennen, die Ihnen helfen, diese neue Kommunikations-Plattform optimal zu nutzen. Zahlreiche Einsatzbeispiele und Interviews runden das Buch ab, bieten viele Anregungen für die eigene Nutzung und zeigen Ihnen, was Twitter so besonders macht. ISBN-10: 3937514740 | ISBN-13: 978-3937514741 ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* ******* *******

Twitter Wissen:

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Die besten Twitter Icons findet ihr hier:

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Weitere Link-Listen:

Sollte es noch andere Vorschläge über Links geben, werde ich diesen Eintrag natürlich sofort auf Neustand bringen. Dafür wäre ich über Link-Empfehlungen in den Kommentaren sehr dankbar. Letzter Update: 23.04.2011 – 23.50 Uhr

Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile unserer Kultur. Täglich hören wir die neuesten Songs oder alte Klassiker im Radio, über den iPod, bei soundcloud.com oder versorgen uns mit Downloads von iTunes oder musicload. Ich glaube, dass sich in kürzester Zeit für uns etwas Neues auftun wird. Wir werden die Musik nicht mehr auf der Festplatte abspeichern sondern ALWAYS ON beziehen.

Statt MP3s und einzelnen Dateien, die per Online-Shopping auf die Festplatte heruntergeladen sind, glaube ich fest an eine monatliche Flatrate für sämtliche Musikinhalte, die man in seinem Leben hören kann. Ich brauche keine lokale Datei, wenn ich auf Reisen bin. Selbst die Einschränkung mit dem iPod stört. Was wir brauchen ist quasi eine Lifetime-Flatrate für Musik. Wie das funktionieren kann? Ganz einfach!

Apple hat es mit seiner genialen Kombination von Software und Hardware demonstriert. Am iPod und an iTunes kommt niemand vorbei. Diese absolut unanfechtbare Musikdistributionsplattform bietet der Konkurrenz kaum eine Angriffsfläche. Allein Portale wie musicload, das über die Telekom auf entsprechenden Rückendeckung am Markt zurückgreifen kann, haben hier eine Chance, den Ton ebenfalls anzugeben. Theoretisch könnte die Telekom mit musicload es als API-Aggregationsdienst auch für das iPhone schaffen, die Inhalte von musicload als gleichwertigen Gegenpool zu iTunes von Apple bereitzustellen. Nun kann die Kombination dieser Bezugsquellen von Apple und der Telekom ein unglaublich wichtiges Signal für sämtliche Telkos ausstrahlen, um auf dem Musikmarkt viel intensiver mitzumischen und entsprechende Monetarisierungsmodelle nach zu ziehen. Sobald die Lizenzrechte von der Musikindustrie durch diese “Superprovider” auf internationaler Ebene vergeben sind, naht die Zeit der Flatrates und Abonnementmodelle – und gleichzeitig das Ende der einzelnen Abrechnungen nach MP3s/Songs. Wer für 5 Euro im Monat jede Musik der Welt hören kann, wird davon begeistert sein. National hat aber ein solches Modell nur einen geringen Wert. Wer heute im Internet ist, lebt bereits international. Geschäftsleute reisen quer durch die Welt – wer in einem Land keine Musik hören kann, weil ein anderer Anbieter hier ein exklusives Recht an einer Musikflatrate über die gleiche Software und Hardware besitzt, wird sofort gegen diese Einschränkung rebellieren. Deswegen müssen Abonnementmodelle und Flatrates mit weltweiter Gültigkeit an den einzelnen Kunden vergeben werden – mit einem zentralen Login über die Handynetze (wie z.B. T-Mobile) Musik zu hören wäre doch brandheiß. Probleme gäbe es nur bei der Netzabdeckung. Alles andere ist logisch und realisierbar. Aber Google wird das irgendwann auch lösen. :)

Ich finde das alles extrem spannend!

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