Einer für alle: Wie Google uns hilft, unser Leben zu vereinfachen

In den meisten meiner Tage gehe oder hetze ich von einem Termin zum nächsten, trinke Coffee to go und verbringe viel Zeit im Social Web. Am Abend falle ich dann müde ins Bett, surfe ein letztes mal auf Facebook, suche irgendwas auf Google, schaue auf Twitter und frage mich, während ich meiner Freundin vor dem Schlafengehen ein Küsschen gebe: Wo ist die Zeit geblieben? Daher stellt sich für mich die Frage: Wie kann die Zeit in unserem Privat- und Berufsleben effizient, gezielt und effektiv einsetzt werden? Vor allem letzteres stellt mich immer und immer wieder vor eine große Herausforderung.

Wir brauchen daher gute Systeme, die sich leicht miteinander verknüpfen lassen und somit unserem Alltag einen klaren Vorteil verschaffen: wertvolle Zeit. Dropbox oder Google Drive können das schon ganz gut. Große Datenmengen können einfach zwischen verschiedenen Computer und Personen synchronisiert werden, ohne das wertvolle Minuten verloren gehen. Wer nicht genug Informationen sammeln kann, sollte sich Paper.li genauer anschauen. Hier kann jeder individuell seine eigene Tages- oder Wochenendzeitung nach Themen zusammenstellen. Die Nachrichten werden automatisch geladen und die endlose Suche nach den richtigen Infos hat ein Ende. Ein ebenfalls gutes System ist SlideShare. Hier können Präsentationen öffentlich oder privat zugänglich gemacht werden, sie können getauscht, geteilt und archiviert werden.

Eine Lösung, die uns mehr und mehr Zeit sparen lässt, kennen wir alle. Manchen unter uns ist sie bewusst, anderen unbewusst. Jeder kennt es, benutzt es mehrmals täglich. Für mich ist z.B. Google ein solches System. Es spart mir mit seiner Vielzahl an Funktionen, wie beispielsweise der Suche und Google Drive, Zeit ein, in dem ich von überall darauf zugreifen kann, ohne jegliche Installationen durchzuführen.

Google hat die Welt verändert.

Als Google vor 15 Jahren ihre Suchfunktion der Welt zugänglich gemacht hat, hatte garantiert keiner das Ausmaß des heutigen Weltkonzerns vor Augen. Was sollte eine Suchmaschine auch anrichten? Mit der Zeit aber hat Google sich zu einer perfekt organisierten Maschinerie entwickelt.

Google Search Timeline

2001 begann Google mit der Funktion Rechtschreibprüfung, erkannte also schon relativ schnell Buchstabendreher und falsch geschriebene Wörter.

„Plötzlich übernahm Google das “Denken” für den User.“

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 Die Idee von Synonyms klingt plausibel, die Struktur dahinter perfekt. Bereits ein Jahr nach Einführung der Rechtschreibhilfe konnte Google bereits Synonyme erkennen. Wurde zum Beispiel “Reifenwechsel” gesucht, konnte die Suchmaschine auch verwandte Begriffe wie “Reifen ersetzen” erkennen, da sie im Wesentlichen das gleiche Prinzip besitzen. Plötzlich übernahm Google das “Denken” für den User, um ihm die bestmöglichsten Ergebnisse zu liefern und Aufwand abzunehmen.

Mithilfe der Autovervollständigung 2004 vereinfachte Google erneut seinen Usern die Oberfläche. Unaufgefordert speiste Google Vorschläge nach Suchkriterien ein, um das Finden der richtigen Abfrage bequemer und schneller zu machen. Sollten bei Google Autocomplete jedoch Persönlichkeitsrechte verletzt werden, so der Bundesgerichtshof, müssen Wortkombinationen geblockt bzw. gelöscht werden.

Drei Jahre später war es möglich, mit Googles Universal Search, alle relevanten Seiten zu Bilder, Videos, Nachrichten, Bücher und Landkarten in einer einfachen Schnittstelle dargestellt zu bekommen. Auch hier war das Ziel von Seitens Google klar erkennbar: Der Nutzer musste nicht mehr darüber nachdenken, welche Art von Informationen er benötigt – ihm wurde diese Entscheidung abgenommen; musste nur noch die für ihn wichtige Info auswählen.

Doch ob Synonyms, Autocomplete oder Universal Search – alles scheint nicht schnell genug für Google gewesen zu sein. Deswegen führte der Konzern 2010 Google Instant ein. Hier werden bereits beim Eintippen einer Suchanfrage Ergebnisse angezeigt. Beispiel: Wird Angela Merkel gesucht, erscheinen bereits bei “Angela” alle aktuellen und relevanten Einträge. Suchergebnisse erscheinen also schneller und effektiv werden pro Suchabfrage zwischen zwei und fünf Sekunden eingespart. Das mag für den ein oder anderen auf den ersten Blick keine große Zeitersparnis sein, hochgerechnet auf 20 bis 30 Anfragen pro Tag sind das immerhin schon bis zu zweieinhalb Minuten.

Knowledge Graph sollte mit seiner Einführung 2012 ein weiterer Meilenstein in Googles Geschichte werden. Seither werden nicht nur einfach Suchergebnisse aufgezeigt, sondern plötzlich werden reale Dinge (Menschen, Bücher, Tiere …) miteinander verknüpft, sodass der User eine ganz neue Art von Wissen erlangt. Er erhält daher nicht nur die bislang üblichen Informationen geliefert, sondern um es mit Googles Worten zu beschreiben “Antworten auf Fragen, die Ihnen noch gar nicht in den Sinn gekommen sind”, um so die Welt ganz neu entdecken zu können. Wird beispielsweise Da Vinci gegoogelt, erhält der Suchende auch Informationen zu bekannten Werken oder zu Begriffen, die in diesem Zusammenhang oft gesucht werden. Google erkennt also anhand der Suchanfragen, welche Inhalte in die Datenbank aufgenommen werden sollen und welche nicht.

Google wird die Welt weiterhin verändern.

Mithilfe von Spracherkennung kann in Zukunft auf natürliche Weise mit Google kommuniziert werden. Antworten werden präziser und deutlicher beantwortet und Konversationen werden auf einem natürlicheren Weg stattfinden. Zudem wird Google uns in jeglicher Hinsicht unterstützen – sei es den Tag perfekt zu planen oder unsere Aufgaben zu verwalten.

Google Drive und Google Docs

Im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit kann Google uns heute schon einiges abnehmen. So denke ich nur an Google Drive, das in meinen Augen ein sehr perfektes und präzise aufgebautes Speichermedium mit hervorragenden Tools ist. Hier sind z.B. Google Docs, Tabellen und Präsentationen integriert, mit denen von überall aus online gearbeitet werden kann.

Das Allerbeste: eine Datensicherung erfolgt nach jeder Bearbeitung im Sekundentakt, sodass man sich keine unnötigen Gedanken mehr machen muss, ob Daten verloren gehen. Zudem kann mit anderen Personen in Echtzeit zusammen gearbeitet werden, in dem z.B. die Chatfunktion genutzt wird oder jede Handlung innerhalb und nach der Bearbeitung nachvollziehbar ist. In Kombination mit einem Gmail-Account und Google Kalender die perfekte Art von neuem, schnellem Arbeiten.

Google Hangouts

Hangouts ist ein weiteres Tool von Google, das mir unfassbar viel Zeit schenkt. Die Optionen sind durchaus weiter gedacht als beispielsweise von Skype, da auch hier, wie bei den meisten Google-Produkten, keine Installation nötig ist. Die für mich tollsten Tools sind unter anderem die einwandfreie Durchführung von Videoanrufen und Gruppenunterhaltungen.

Screen - google-hangout - keytheory.com

Zudem ist es ganz egal, von was für einem Gerät oder Betriebssystem ich Google Hangouts benutze. Ob Smartphone, Tablet, Android oder iOS – alles funktioniert einwandfrei, kostenlos und sogar von unterwegs.

Google Maps und Google Earth

Google Maps und Earth helfen uns, uns im Wirrwarr der Großstädte zurecht zu finden. Die Benutzung sehen wir schon als ganz selbstverständlich an. Vor 20 Jahren ging es jedoch nicht einfach über “Aktueller Standort” und “Route eingeben”, sondern Straßenatlanten waren unser bester Freund und haben bestimmt dem ein oder anderen viel Zeit geraubt. Auch hier zeigt sich mit dem Wandel der Technik, dass Google uns mit seinem perfekten Design und hervorragenden Funktionen immer mehr ein wenig Zeit schenkt.

Wenn ich dann heute Abend ins Bett falle und den ganzen Tag Informationen gesammelt habe, frage ich mich schon weniger, wo meine Zeit geblieben ist. Denn ich weiß jetzt, dass mir zumindest Google Suche ein kleines Geschenk gemacht hat: Zweieinhalb Minuten mehr Freizeit.

„Google spart und wertvolle Zeit. Danke!“

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 Doch eine Frage stell ich euch und mir noch: Sind wir nicht schon längst von Google – einer der digitalen Supermächte – abhängig? Denn obwohl Google uns Zeit schenkt, verbringen wir genauso viel mit ihr. Und demnächst wahrscheinlich sogar über ein eigenes Google Internet-Netz.

Was meint ihr? Verschwenden wir Zeit mit Google oder haben wir einen klaren Zeitersparniseffekt?

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