Übersicht meiner wichtigsten Service-Premium-Mitgliedschaften

Das Internet bietet uns ausreichende Tools, um unseren Alltag zu verwalten und unsere Zeit optimal einzusetzen. Alleine schon Google bietet uns Funktionen, die unser Leben Tag für Tag vereinfachen. Die meisten Angebote von Google kann der Verbraucher ohne jegliche Gebühr nutzen, wie beispielsweise Google Hangouts und bis zu einem begrenzten Speicherplatz auch Google Drive. Andere Firmen bieten uns Premium-Mitgliedschaften an, um uns in den Genuss von Extrafunktionen zu bringen. Musik-Dienste streamen uns Musik von Klassik bis hin zu den neuesten Trends auf unsere Endgeräte. Mithilfe von Cloud-Systemen können wir unsere Daten irgendwo auf einer Wolke platzieren, ohne unsere Festplatte zu belasten.

Ich habe vor Kurzem wieder festgestellt, dass ich sehr viele dieser Online-Dienste in Anspruch nehme und das sich das am Ende des Jahres summa summarum auszahlt. Meine derzeitigen Ausgaben sind ca. 3.000 Euro im Jahr. Und die zahle ich sehr gerne. Keiner der Premium-Dienste möchte ich dabei missen – denn jeder birgt Vorteile für mich, dessen Gründe ich euch nicht vorenthalten möchte.

Meine Premium-Mitgliedschaften:

WeTransfer

WeTransfer

Für 10 Euro pro Monat kann ich mühelos bis zu 10 GB große Dateien bei WeTransfer versenden. Ich kann es privat oder beruflich nutzen, kann den Hintergrund an mein Firmendesign anpassen und meine vertraulichen Dateien mit einem Passwort versehen, damit absolute Sicherheit beim Transfer gewährleistet ist. Begeistert hat mich dabei vor allem die minimalistische Oberfläche und die Einfachheit beim Upload der Dateien. Versende ich eine Datei, erhält der Empfänger eine E-Mail und ich eine, wenn die Datei heruntergeladen worden ist.

SoundCloud

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Mit meinem SoundCloud Pro-Account für 99 Euro im Jahr habe ich unlimitierten Zugang zu Downloads, kann schnell und einfach meine eigenen Podcasts aufnehmen sowie veröffentlichen, erhalte einwandfreien Support und Statistiken, zum Beispiel über meine Zuhörer und wo meine Sounds eingebunden beziehungsweise veröffentlicht worden sind.

Spotify

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Unschlagbar im Preis: 9,99 Euro. Für diesen geringen Betrag kann ich unendlich und beliebig oft meine Lieblingsmusik hören, kann Playlisten erstellen und sie offline auf allen gängigen Endgeräten wie Smartphone, Tablet und Smart-TV anhören. Wenn ich bedenke, welche Unsummen ich im Monat für Songs bei iTunes und Co. gekauft habe, bin ich Spotify mehr als nur dankbar.

Watchever

Watchever
Tausende Serien und Filme erhalte ich bei Watchever für unschlagbare 8,99 Euro im Monat. Die größten Vorteile sehe ich darin, dass ich offline auf die Inhalte zugreifen und monatlich kündigen kann.

LinkedIn

LinkedIn

LinkedIn bekommt eine immer wachsende Bedeutung in Deutschland. Die Investition in eine jährliche Premium-Version ist daher ohne Frage nützlich. Ich kann mit der Business-Version Profile speichern und in Ordner ablegen, erhalte mehr Informationen über Aufrufe meines Profils und kann auch mit Personen außerhalb meines Netzwerkes Kontakt aufnehmen. Ich investiere in solche Zusatzfunktionen gerne mehr, von daher ist mir die monatliche Gebühr für einen Business-Account auch 14,95 Euro wert.

Xing

Xing

Neben LinkedIn nutze ich Xing, um meine beruflichen Kontakte zu verwalten und mit ihnen zu kommunizieren. Xing Premium wirbt bei einer Zahlmitgliedschaft mit erweiterten Funktionen, die ich für sinnvoll empfinde und da ich sie oft nutze, zahlen sich die 71,40 Euro im Jahr auch relativ schnell aus. Ich verwende vor allem die erweiterte Suchfunktion, mit denen ich gezielt Personen suchen kann, die Funktion auch Nicht-Kontakte anzuschreiben und mein Profil mit zusätzlichen Dateianhängen auszubauen.

Salesking

Salesking

Rechnungen lassen sich unkompliziert mit Salesking im eigenen Firmendesign erstellen. Ich erhalte Übersichten über die Ausgaben, Auswertungen und kann zudem problemlos meinen Kundenstamm verwalten. Auch nützlich: wiederholen sich Rechnungen, erstellt sie Salesking automatisch. Für den einen mag der jährliche Beitrag von 846 Euro viel klingen, doch es ist ein nützliches, übersichtliches Tool, mit dem sich viel Zeit einsparen lässt.

Jira

Jira

In meiner Firma nutze ich Jira von Atlassian, damit sich meine Mitarbeiter Aufgaben, Fehlerbehebungen und Probleme zuteilen können. Die wichtigsten und nützlichsten Funktionen, die mein Team und ich tagtäglich benutzen: Prozesse nach Prioritäten einstufen, Personen zuteilen und protokollieren. 480 Euro jährlich kostet der Service, den ich bereits seit der Gründung meiner ersten Firma nutze. Ich möchte Jira aufgrund der Übersichtlichkeit nicht mehr missen – so gehen keine Bugs und Aufgaben mehr verloren.

Amazon Prime

Amazon Prime

Neuerdings lassen sich mit einem Amazon Prime-Account auch beliebig viele Filme und Serien streamen. Eine super Alternative zu Maxdome oder Watchever – und das gute daran ist der Preis. Gerade einmal 49 Euro kostet mich die Premium-Mitgliedschaft bei Amazon. Dafür erhalte ich neben Prime Instant Videos die Premium-Versandoption, mit der ich in der Regel schon am nächsten Tag ohne Aufpreis oder Versandkosten meine Produkte geliefert bekomme.

Google Drive & Google Apps

Google Drive- Apps

Mit einem Gmail-Account kann ich bei Google Drive 15 Gigabyte Speicherplatz kostenlos erhalten, um eine Vielzahl an Dokumenten zu hinterlegen. Zudem stehen jedem Nutzer Google Docs zur Verfügung, mit denen Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen angelegt werden können. Vorteil: Automatische Datensicherung, Chat- und Kommentar-Funktion und Arbeiten im Offline-Modus ist auch möglich. Wer mehr Gigabytes benötigt, kann Speicherplatzabonnements abschließen. Preise fangen für 25 Gigabyte bei 2,49 US-Dollar im Monat an. Maximale Kapazität: 16 TB für 799,99 US-Dollar pro Monat. Ich nutze es vor allem, weil ich mir keine Sorgen mehr um das Abspeichern von Daten machen muss und von überall, zum Beispiel mit meinem iPhone, abrufen kann. Ich investiere zirka 100 Euro im Monat für Googles Dienste und bin sehr zufrieden.

Dropbox

DropBox

Einfach Dateien in die Cloud übertragen und schon kann ich sie anderen Personen zum Tausch zur Verfügung stellen. Ich kann von jedem Smartphone und Computer darauf zugreifen und bin nicht mehr an ein Endgerät gebunden. Der Service kostet mich 120 Euro im Jahr und bietet mir neben Google Drive ein weiteres Speichermedium.

Evernote

Evernote

Mit der Premium-Version von Evernote kann ich meine Notizen auch offline benutzen, kann mit Freunden und Kollegen daran arbeiten und sie im Vollbildmodus bei Präsentationen vorführen. Wie auch bei SoundCloud erhalte ich bei Evernote bevorzugten Support. Zudem bekomme ich mehr Speicherplatz für Notizen und andere Dateien und kann Zusatzfunktionen für Skitch, Penultimate, Evernote Hello sowie Cleary benutzen – das Ganze für 40 Euro im Jahr.

Adobe Creative Suite

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Alle wichtigen Design-, Grafik- und Produktionsprogramme von Adobe erhalte ich mit Creative Suite. Photoshop CS, Edge, Encore CS, Fireworks und Acrobat X Pro ist nur eine kleine Auswahl der Programme.

Skoobe

Skoobe

Anstatt e-Books zu kaufen, leihe ich sie mir lieber unbegrenzt für 9,99 Euro im Monat bei Skoobe aus. Ich kann geliehene Bücher bis zu 30 Tage im Offline-Modus auf meinem iPad oder iPhone lesen. Dabei synchronisiert die App automatisch die Leseposition, sodass ich mir hier keine große Arbeit machen muss, um die zuletzt gelesene Seite zu suchen.

HootSuite

Hootsuite

Hootsuite ermöglich mir, meine gesamten sozialen Netzwerke übersichtlich mit einem Tool zu verwalten. Ich kann Nachrichten und Tweets planen, erhalte eine Übersicht über Erwähnungen meiner Person und Statistiken über meinen Account – für 7,19 Euro im Monat eine gute Investition.

Welche Premium-Accounts nutzt ihr? Könnt ihr mir noch welche empfehlen?

Kommentare zu "Übersicht meiner wichtigsten Service-Premium-Mitgliedschaften"

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Martin 25. März 2014 um 15:45 Uhr (Antworten)

Ich benutze für meine Foto-Seite den Premium-Account von squarespace.com. Das Baukasten-System ist sehr intuitiv und bietet sich vor allem für Fotografen (ohne Programmierkenntnis) gut an.
LG
Martin (Instagram: @widenka)

Roland C. Müller 25. März 2014 um 15:59 Uhr (Antworten)

Dank für die schöne Übersicht. In meiner Zeit als Selbstständiger habe ich viel mit dem Online Zeiterfassungstool http://mite.yo.lk/ gearbeitet. Schöne Oberfläche und Superservice (Dank guter API auch einige Addons, z. B. mit Billomat und SalesKing).

stephan wrede 25. März 2014 um 16:41 Uhr (Antworten)

lieber ibrahim, deine auswahl an premium diensten kann ich gut nachvollziehen. diese hätte ich auch ausgewählt. sehr empfehlen kann ich dir noch niiu (wanja oberhof ist gründer, ihr kennt euch glaube ich). niiu ist eine personalisierbare zeitung für das ipad. so kannst du z.b. den internationalen teil aus der nzz kombinieren mit dem sport teil der bild, dem berlin teil des tagesspiegel und dem it teil aus der macwelt. für 9,99 € gibst 10 personalierungsmöglichkeiten aus einem pool von über 35 Zeitungen. alles auch offline lesbar (und deshalb besser als flipboard). beinhaltet ausserdem die möglichkeit dein eigenes presseclipping zu erstellen. schicke dir gern einen gratis-code zum ausprobieren. beste grüße stephan wrede

Andi 25. März 2014 um 16:53 Uhr (Antworten)

Aktuell etwas reduziert auf das, was ich „tatsächlich nutze“:

– Spotify
– Watchever
– Amazon Prime Instant Video
– Dropbox
– OwnCloud (Server kostet auch mtl. Geld…)
– LastPass (12$ im Jahr, die ich nicht mehr missen möchte)
– Xing (gekündigt)
– Manager Magazin, enorm, MotorSport aktuell uvm. Magazine (Sind auch benötigte Medien, wie Musik.)
– Adobe Creative Cloud & TypeKit
– FastBill
– Feedly

Was mir so spontan einfällt. Es gibt sicher noch mehr, doch die Abrechnung ist so in den „Alltag übergegangen“. Bei fast allen genannten Produkten, möchte ich tatsächlich nur sehr ungerne wechseln, würde es sie nicht mehr geben.

Katharina Lewald 19. April 2014 um 9:39 Uhr (Antworten)

Hi Ibo, danke für diesen hilfreichen, interessanten Artikel! Und für den Tipp mit Skooobe – kannte ich noch gar nicht und werde ich mir mal anschauen.

Was mich interessierten würde: Machst du dir bzgl. der Nutzung von Dropbox und Google Drive keine „Sorgen“ wegen Datenschutz? Gerade Firmendaten sollte man vielleicht nicht unbedingt über Cloud-Dienste speichern, da diese oft sensibel sind – und die, die nicht sensibel sind, füllen in der Regel nicht zig Gigabyte. Oder liege ich da falsch? Ich hatte immer schon Bedenken, als ich vor Monaten meine Bachelor-Arbeit immer in der Dropbox gespeichert habe, um jederzeit darauf zugreifen zu können …

Nichtsdestotrotz sind Cloud-basierte Speicher eine feine Sache – nur weiß ich nie, was ich darauf „sicher“ speichern kann …

Ansonsten würde ich mich interessieren wie du XING und LinkedIn konkret nutzt – dazu hast du bestimmt schon viiiel geschrieben, deshalb gehe ich jetzt mal schauen ;)

Viele Grüße
Katharina

Ali Y. 24. April 2014 um 21:04 Uhr (Antworten)

Ich kann all das machen, ohne Premium-Accounts.

Aljoscha Laschgari 28. April 2014 um 20:47 Uhr (Antworten)

Skoobe hatte ich noch nicht gekannt… Aber Blinkist gefällt mir sowieso besser :-)

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