sevenload


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sevenload ist eine Plattform zur kostenlosen Verwaltung von multimedialen Inhalten im Internet. sevenload, gegründet im Jahr 2006, war eine Plattform zur kostenlosen Verwaltung von multimedialen Inhalten im Internet. Auf sevenload konnten Videos und Bilder hochgeladen, indiziert, geschützt, kommentiert, in Alben organisiert und mit Freunden und der Webgemeinde geteilt und ausgetauscht werden. Neben dem User-Generated-Content bot sevenload den Nutzern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Produktionsfirmen und Plattenlabels TV-Inhalte und eine Vielzahl an Musikvideos. sevenload hat zum ersten Internet-Stars eine Plattform geboten Ihre Inhalte zu zeigen. Fast 3 Jahre bevor es YouTube tat. 2008 hatten wir über 600 Sendeformate von Content-Partnern auf den lokalisierten Landesportalen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Russland, Türkei und Großbritannien/USA. Das breite Themenspektrum aller WebTV-Formate der 13 Kanäle reicht von lizensierten TV-Sendungen über Musikpremieren und Unterhaltungsangebote bis hin zu zielgruppengerechten Spartenprogrammen (wie z.B. D:SF Handball Kanal).

 

sevenload hatte damals mit T-Online.de ein Partner, das das Programm „active artist fund“ auflegte. Im Rahmen der Künstlerförderung haben wir junge Talente und Regisseure gesucht, die neue Web-TV-Sendungen konzipieren und drehen sollten. Wir schütten damals ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 77.777 Euro aus, die unter den Gewinnern verteilt werden.

Wir haben auch früh genug komplette Serien auch TV-Angebote im Netz gezeigt. Aber nicht so schön wie bei Netflix :)

November 2007 haben wir als erste Premiuminhalte der sevenload Kanäle und nutzergenerierte Videoinhalte über den Flash-Videoplayer innerhalb des Social Media Networks sowie auf externen Webseiten in HD-Qualität verfügbar gemacht. Die Einführung von High Definition hatte den Anspruch, den Nutzer im Web mit brillanter Bildqualität in voller Schärfe zu unterhalten und intensiv in die Videowelt zu integrieren. 2 Jahre vor YouTube.

sevenload November 2007

Auf der Plattform konnten passionierte Hosen-Fans bei einen echten „DTH-Singstar Battle“ gegen die Band antreten. Wer in der Community der Meinung ist, den Frontsänger Campino im Notfall sofort ersetzen zu können, der hatte die Chance sein Können auf sevenload per Video unter Beweis zu stellen: Campino fordert persönlich zum DTH-Battle auf.

Nach der Gründung gelang es dem Start-up Venture Capital in Höhe von 32 Mio. Euro zu bekommen – Investoren waren unter anderem T-Online Venture Fund, DLD Ventures, Martin Varsavsky, Media Ventures GmbH, dw capital GmbH, ein Gebrüder Spann sowie später der Burda-Konzern. Im TV-Bereich kooperierte sevenload z.B. mit National Geographic, der Deutschen Welle und DMAX. Universal Music und Sony Music zeigten in ihren Channels aktuelle und ältere Musikclips.

 

 

Es gab 22 lokalisierte Landesportale in insgesamt 12 Sprachen. sevenload legte zudem den juristischen Grundstein für den Umgang mit User-Generated-Content. Vor Gericht gewann sevenload die ersten Klagen, die in diesem Zusammenhang in Deutschland vor Gericht kamen. Der Richterspruch gilt bis heute als Durchbruch und wirkte noch bei den Auseinandersetzungen zwischen Youtube und GEMA nach.

Das Unternehmen verstand sich neben dem Charakter einer Web 2.0 Plattform selbst als “Social Media Network” im Bereich Web-TV sowie als Technikdienstleister: So wurden für Firmen wie World Wrestling Entertainment bis hin zu Grundy UFA eigene Video-Portale entwickelt. 2008 wurden wir mit dem „Red Herring 100“ Preis ausgezeichnet.

2008 haben wir aktiv Edutainment (Lernen mit Internet-Videos) mit gestalten: Unser WebTV-Programm vermittelten Wissenswertes aus den unterschiedlichsten Themenbereichen. sevenload präsentierte in mehr als 30 WebTV-Formaten besonders lehrreiche Videoinhalte in Experteninterviews, Tutorials und Wissensmagazinen. Das war wirklich seiner Zeit voraus. Heute schauen Mrd. von Menschen diese Art von Videos.

Ab dem 8. Dezember 2008 zeigt sevenload 211 Tage lang rund um die Uhr die besten Videos aus dem Big Brother Haus und gewährt den Zuschauern kurz nach dem TV-Staffelstart den direkten Einblick in das Geschehen mit dem neuen Live-Stream. Wir waren mit unserem Team 211 Tage direkt vor Ort, mit eigener Technik und Ausstattung. Danach haben wir das weitere 3 Jahre gemacht.

Schon 2010 haben wir mit InVideo-Shopping-Technologie ein neuartiges Einkaufserlebnis für die deutschsprachige Fan-Community von World Wrestling Entertainment® (WWE®). Passend zu den jeweiligen Videos konnten die Fans Fanartikel ihrer WWE-Superstars kaufen.

 

2008 haben wir für BMW-WEB.TV (wurde mit der höchsten Auszeichnung im Jahrbuch der Werbung geehrt) die gesamte technische Grundlage geschaffen. Wir haben dabei fast 3000 Stunden Videomaterial digitalisiert.

 


Am Ende hat dann YouTube gewonnen. Schließlich wurden sie mit Mrd. Dollar von Google finanziert. Da konnten wir einfach nicht mithalten!

Dankbar bin ich auch den ganzen Kollegen, mit denen ich sevenload machen durfte. Neben Thomas Bachem, Andreas Heyden und Axel Schmiegelow.

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